Letzten Sonntag war es wieder so weit: Schon am späten Vormittag wurde der Pizzateig angesetzt. Abends folgte dann die Ritualiserung ihrem Höhepunkt. Ausrollen! Sauce anrühren! Einschmieren! Gemüse schnibbeln und als Topping lustvoll arrangieren. Schnöder Käse wurde diesmal weggelassen. Nein! Wir haben uns ganz auf die herzhafte Wirkung eines genüsslich zerlaufenden Gorgonzola-Käse verlassen und damit nicht genug. Nach reichlich vorheizen und backen war das perfekte Timing erreicht um dann um 20:15h diesen lukullischen Genuss zusammen mit der sonntäglichen Würze eines Tatorts zu geniessen. "Der Tote im Nachtzug" titelte der Frankfurter Tatort in neuer Besetzung. Gar nicht so übel, das neue Ermittlerteam.Wir dürfen gespannt sein auf die nächsten Folgen.
Psycho Tomatenzucht in Mainz auf dem Balkon. Psychonauten aus Mainz behandeln Themen wie vegetarisch kochen, Tomaten züchten, sowie allerlei Kurioses. Also wenn Ihr Mainzer seid, dazu noch Vegetarier und Euch total in Tomaten verliebt habt und im Sommer eure eigen Tomatenzucht auf dem Balkon aufziehen wollt, streng vegetarisch natürlich, seid ihr genau richtig. Alle Anderen, die nicht aus Mainz kommen und trotzdem Tomaten, vor allem vom eigenen Balkon, lieben, dürfen natürlich auch reinschauen.
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Donnerstag, November 24, 2011
Dienstag, Dezember 14, 2010
Nudelfabrik
Nachdem wir uns letztens eine Nudelmaschine gekauft hatten und jetzt Weihnachten vor der Tür steht, dachten wir, dass wir unbedingt auch ein paar kreative Geschenke brauchen. Warum also Nudeln nicht selber machen? Hat Spaß gemacht, war aber auch eine Riesenarbeit.
Freitag, Juli 30, 2010
Spaghetti a la Estefania
250 Gramm Spaghetti nach Packungsanleitung kochen. Während dessen eine mittelgroße Zucchini der Länge nach in dünne Streifen raspeln. Am Besten funktioniert das mit einem Sparschäler. Die Zucchinistreifen in eine Schüssel geben und mit viel frisch gemahlenem Pfeffer würzen und salzen. In einer Pfanne eine kleingehackte Zwiebel in Olivenöl anbraten. Die Zucchini beigeben und mitdünsten. Knoblauch nach Belieben dazu pressen. Die gekochten Spaghetti unterheben. Zum Schluß noch klein gewürfelten Schafskäse beigeben. Abschließend mit (frischem) Thymian würzen. Servieren, wenn der Schafskäse leicht weich geworden ist. Nach dem Servieren je nach Geschmack etwas Parmesan darüber. Veganer lassen Schafskäse und Parmesan weg. Schmeckt trotzdem.
Donnerstag, Dezember 31, 2009
Kartoffelsalat
Silvester feiern wir zu Hause. Zum Fondue gehört neben dem obligatorischen Baguette und diversen Sossen auch ein Kartoffelsalat. Der Handykamera sei Dank, habe ich das Ergebnis dokumentiert.
Hier das Rezept:
Kartoffeln schälen und kochen. Abkühlen lassen, dann in Scheiben (oder Würfel) schneiden. Für das Dressing in einer Schüssel 4 EL Olivenöl und 1 EL Sherry-Essig mit frisch gemahlenem Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft anrühren. Eine große Scheibe Bauchspeck klein würfeln und ohne Fett in der Pfanne braten. Den gebratenen Bauchspeck dann zusammen mit den Kartoffeln unter das Dressing rühren. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und klein gehackter Petersilie abschmecken.
Samstag, Januar 17, 2009
Miesmuscheln
Gestern Abend beim Einkaufen wurden spontan 2 Kilo Miesmuscheln mitgenommen. Jetzt ist ja eh' Saison und dementsprechend sind die Preise relativ günstig. Zu Hause haben wir mit Suppengemüse, bzw. Sellerie, Lauch, Petersilie und Karotten einen Sud angesetzt. Zusätzlich kam noch eine gewürfelte Zwiebel und zwei gehackte Knoblauchzehen hinzu. Gewürzt wurde mit Pfeffer, Salz und ein paar (!) Chili-Flocken. Da zwei Kilo Muscheln viel Platz brauchen und wir leider keinen 10-Liter-Kochtopf haben, mussten wir alles auf 2 Töpfe aufteilen. Zuerst kocht man das Gemüse knapp 20 Minuten, um den Sud zu erhalten. Dann gibt man die Muscheln hinzu. Wichtig ist, dass man vorher aussortiert. Die geöffneten und beschädigten Muscheln wegwerfen und die geschlossenen kommen in den Kochtopf. Nach 15 bis 20 Minuten kochen konnte schon serviert werden. Dabei sortiert man diesmal die geschlossenen aus. Uns sind alle aufgegangen und diese waren entsprechend genießbar. Dazu passt am besten eine Stange frisches Weissbrot und ein französischer Weißwein. In diesem Falle ein trockener Cabernet Sauvignon.
Dienstag, Dezember 30, 2008
Pasta selbstgemacht
Kurz nach Weihnachten fanden wir die Zeit, endlich Nudeln selbst zu machen. Es war eigentlich ganz einfach, obwohl man am Anfang ein bisschen Sauerei hat. Geschmeckt hat es jedenfalls super. Hier das Rezept:
Nudeln:
ca. 350 Gramm Weizenmehl werden mit 2 Esslöffeln Öl, 3 Eiern und gerebeltem Basilikum (Menge nach persönlichem Geschmack) zu einem Teig vermengt. Diesen muss man lange durchkneten und am Ende möglichst dünn ausrollen. Dann werden mit dem Messer Streifen abgeschnitten, in kochendes Salzwasser gegeben und so lange gekocht, bis diese die gewünschte Konsistenz in Puncto Bissfestigkeit aufweisen.
Sauce:
1 mittelgroße Zwiebel zusammen mit 2 Zehen Knoblauch würfeln und anbraten. Dazu 100 Gramm gewürfelten Speck geben. Falls zur Hand mit etwas Rotwein ablöschen. Pfeffer und Salz dazu. Dann werden 5 große, gewürfelte Tomaten dazu gegeben. Bei reduzierter Hitze und mit Deckel lässt man das Ganze zu einer Sauce zusammenköcheln. Hat die Sauce dann die gewünschte Konsistenz, gibt man noch 2 getrocknete und zerriebene Chili-Schoten dazu und etwas frischen Basilikum und Oregano.
Serviert wird am Besten mit frisch geriebenem Parmesan und dazu einen passenden Rotwein.
Nudeln:
ca. 350 Gramm Weizenmehl werden mit 2 Esslöffeln Öl, 3 Eiern und gerebeltem Basilikum (Menge nach persönlichem Geschmack) zu einem Teig vermengt. Diesen muss man lange durchkneten und am Ende möglichst dünn ausrollen. Dann werden mit dem Messer Streifen abgeschnitten, in kochendes Salzwasser gegeben und so lange gekocht, bis diese die gewünschte Konsistenz in Puncto Bissfestigkeit aufweisen.
Sauce:
1 mittelgroße Zwiebel zusammen mit 2 Zehen Knoblauch würfeln und anbraten. Dazu 100 Gramm gewürfelten Speck geben. Falls zur Hand mit etwas Rotwein ablöschen. Pfeffer und Salz dazu. Dann werden 5 große, gewürfelte Tomaten dazu gegeben. Bei reduzierter Hitze und mit Deckel lässt man das Ganze zu einer Sauce zusammenköcheln. Hat die Sauce dann die gewünschte Konsistenz, gibt man noch 2 getrocknete und zerriebene Chili-Schoten dazu und etwas frischen Basilikum und Oregano.
Serviert wird am Besten mit frisch geriebenem Parmesan und dazu einen passenden Rotwein.
Dienstag, November 18, 2008
Kartoffelbrot zum 100sten
Eben habe ich mich bei meinem Blogger-Konto eingeloggt und festgestellt, dass dies der hunderste Blog-Eintrag hier ist. Zeit, eine Kerze anzuzünden, sich zu gratulieren, oder.....
...einfach nur das zu schreiben, was ich eigentlich schreiben wollte:
Die letzte Zeit backen wir öfters unser Brot selber. Kann also sein, dass ich das Ein oder Andere hierzu noch schreibe. Letzte Woche gab es zum Beispiel ein Kartoffelbrot. Kartoffeln zu Mehl zerstampfen? Dazu hatte ich keine Lust. Also Vorratsschrank auf und einen Beutel Kartoffelbrei rausgeholt und ab auf die Waage. Macht ca. 100 Gramm. Ab in eine Schüssel. Dazu dann 300 Gramm Roggenmehl und 100 Gramm Weizenmehl. Ganz wichtig! Wegen dem Weizenkleber (Gluten)! Sonst wird's etwas bröselig. Dazu noch ein halber Würfel, also um die 20 Gramm frische Hefe, ein Teelöffel Salz und 2 Teelöffel Speiseöl. Anschließend wird alles mit 300ml handwarmem Wasser mit dem Rührgerät verrührt und dann auf einer Arbeitsplatte, auf die etwas Mehl gestreut ist, kräftig durchgeknetet, bis der Teig geschmeidig ist. Dann geht's ab in den Ofen. Bei unserem Waren es 220 Grad und ca. 35 Minuten. Dann Ofen auschalten und das Brot einfach drinlassen, bis es abgekühlt ist. Den Teig haben wir in eine Kastenform gegeben. Das Resultat ist ein schmackhaftes und nahrhaftes Brot aus eigener Produktion.
...einfach nur das zu schreiben, was ich eigentlich schreiben wollte:
Die letzte Zeit backen wir öfters unser Brot selber. Kann also sein, dass ich das Ein oder Andere hierzu noch schreibe. Letzte Woche gab es zum Beispiel ein Kartoffelbrot. Kartoffeln zu Mehl zerstampfen? Dazu hatte ich keine Lust. Also Vorratsschrank auf und einen Beutel Kartoffelbrei rausgeholt und ab auf die Waage. Macht ca. 100 Gramm. Ab in eine Schüssel. Dazu dann 300 Gramm Roggenmehl und 100 Gramm Weizenmehl. Ganz wichtig! Wegen dem Weizenkleber (Gluten)! Sonst wird's etwas bröselig. Dazu noch ein halber Würfel, also um die 20 Gramm frische Hefe, ein Teelöffel Salz und 2 Teelöffel Speiseöl. Anschließend wird alles mit 300ml handwarmem Wasser mit dem Rührgerät verrührt und dann auf einer Arbeitsplatte, auf die etwas Mehl gestreut ist, kräftig durchgeknetet, bis der Teig geschmeidig ist. Dann geht's ab in den Ofen. Bei unserem Waren es 220 Grad und ca. 35 Minuten. Dann Ofen auschalten und das Brot einfach drinlassen, bis es abgekühlt ist. Den Teig haben wir in eine Kastenform gegeben. Das Resultat ist ein schmackhaftes und nahrhaftes Brot aus eigener Produktion.
Freitag, September 12, 2008
Umzug und Gärtnerei
Nun ist es vollbracht. Ein Umzug gestemmt. Wohnung eingerichtet und soweit eingelebt. Eine Woche auf Mallorca und seit heute wieder DSL. Vor kurzem wurden dann auch die Lauchzwiebeln, die wir auf dem Balkon züchteten ausgebuddelt und fanden Ihre würzende Bestimmung in einem äußerst schmackhaften Pastagericht.
Mittwoch, Juli 16, 2008
Haferbrot
Am Wochenende haben wir selbst Brot gebacken. Ein Haferbrot. Es war ganz einfach, deswegen poste ich hier mal das Rezept: ca. 200 Gramm Haferflocken im Mörser zerstossen, bis man feines Schrot hat und mit 300 Gramm Weizenmehl mischen. Einen Teelöffel Salz dazu und ein Päckchen Trockenhefe. Anschliessend noch etwas Butter/Öl und eine Prise Zucker. Die Zutaten werden mit dem Rührgerät (geht schneller und ist sauberer) oder mit der Hand geknetet. Anschliessend den Teig in eine Kastenform geben und mit einem Handtuch abdecken. Den Teig lässt man dann eine Stunde ruhen. Anschliessend kommt er bei 230 Grad ca. 45 bis 50 Minuten in den Ofen. Das Ergebnis ist ein sehr sättigendes und etwas feuchteres Brot (wegen dem Öl). Es schmeckt zu guter Wurst oder noch besser als Frühstücksbrot mit Butter und Marmelade oder Nutella.
Montag, Juni 16, 2008
Kirschenzeit !
Gestern waren wir nach einem Sonntagsbrunch etwas auf dem Binger Rochusberg spazieren. Kurz bevor uns jedoch der Regen die Tour vermasselte haben wir einen Kirschbaum entdeckt und uns an den Geschenken der Natur bedient. 700 Gramm reife und schöne, dunkelrote (Sauer-)Kirschen haben wir am Wegesrand gepflückt. Mittags wurden die zu Hause entkernt, was eine ziemliche Sauerei war. Anschliessend in einen Topf, mit ca. 300 Gramm Zucker verrühren und ein Päckchen Tortenguss, sowie ein paar Spritzer Zitronensaft hinzu. Alles ein paar Minuten aufkochen lassen und noch heiss in leere und saubere (!) Marmeladengläser füllen. Deckel drauf, verschrauben und die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Unsere erste selbstgemachte Marmelade! Für lau! Der Test kam dann zum Frühstück heute morgen. Der Geschmack war traumhaft! Zwei kleine Gläser haben wir noch, für schlechte Zeiten sozusagen ;-)
Donnerstag, Januar 03, 2008
Spaghetti Carbonara für zwei
250 Gramm Spaghetti kochen, in ein Sieb schütten und zur Seite stellen. In einer Pfanne, am besten mit hohem Rand, wird eine gewürfelte Zwiebel und etwa 200g gewürfelter Schinkenspeck erhitzt. Dann gießt man ein Päckchen Sahne (200ml) in die Pfanne und lässt das ganze kurz aufkochen. Gewürzt wird nach Geschmack und am besten mit grobem Meersalz und buntem Pfeffer, jeweils aus der Mühle. Nach Belieben etwas Parmesan hinzufügen und rühren. Dann die Spaghetti in die Pfanne geben. 2 Eier trennen und nur das Eigelb hinzufügen. Dann Spaghetti und Soße gut durchmischen. Am besten eignet sich dazu ein Wok, da man sich beim Rühren ohne groß was zu verschlabbern austoben kann. Die Spaghetti auf einem Teller anrichten und etwas Parmesan obendrauf. Dazu passt ganz gut ein schwerer Rotwein.Montag, November 26, 2007
Hähnchenbrustfilet mit Pilzrahmsoße
So langsam wandelt sich der Blog hier zu einem Koch-Blog. Immerhin ist auch es ein selbst ausprobiertes Rezept, welches ich für die Nachwelt erhalten möchte...

2 Hähnchenbrustfilets in einer Marinade aus Zitronensaft, frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und Paprikapulver einlegen. Währenddessen frische Champignons und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Im vorgeheizten Backofen eine Packung Röstis zubereiten. Parallel dazu kann man mit dem Kochen beginnen. Zuerst wird das marinierte Hähnchenbrustfilet bei starker Hitze von beiden Seiten scharf angebraten, damit sich die Poren schließen und das Fleisch innen saftig bleibt. Dann die Hize etwas runter regeln und normal braten. Dabei ab und zu wenden. Wenn das Fleisch durch ist (ggfs. testen !) aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Jetzt werden die Champignons angebraten, dann die Frühlingszwiebeln zugeben und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und Salz abschmecken. Einen Becher Creme fraiche zugeben und verrühren. Nach belieben etwas Wasser zugeben oder weglassen, um die gewünschte Konsistenz zu erhalten. Einen Würfel Gemüsebrühe zerreiben und unterrühren. Kurz aufkochen lassen. Dann die gebratenen Hähnchenbrustfilets zurück in die Pfanne geben und ein paar Minuten mitschmoren lassen. Zusammen mit den Röstis auf einem Teller anrichten. Eventuell mit etwas mehr Geschick als ich bewiesen habe (siehe oben). Dazu passt ganz gut ein Wein. In diesem Falle wars ein Grauburgunder aus dem Ahrtal.
Mittwoch, Oktober 10, 2007
Ciabatta a la Bolognese
Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann zusammen mit Frischkäse in eine Schüssel geben. Gewürfelten Schinken, Salami und Tomaten dazu und zusammen mit geschnittenen Champignons und geriebenem Käse verrühren. Zum Schluss noch mit Basilikum und Oregano abschmecken. Danach die Masse auf getoastetes Ciabatta geben und im Backofen für ca. 10-15 Minuten überbacken. Schmeckt auch lecker. Ideales Essen für auf die Couch, um dabei DVD zu schauen :-)
Montag, August 20, 2007
Pollo a la campesina
Letztes Wochenende war eine seit langem überfällige Kochsession an der Reihe. Das ganze war nicht zu schwer und in einer überschaubaren Zeit zu regeln. Die Inspiration kam aus einem spanischen Kochbuch und wurde nur minimal abgewandelt, z.B. wurde das Häuten des Gemüses weggelassen, da zuviel Aufwand, rote Finger und der Magen langsam knurrte. Also, Tomaten und Paprika schnippeln und ab in die Auflaufform. Dazu noch frisch geschnittenen Knoblauch und Zwiebeln. Hähnchenschenkel in einer Pfanne anbraten und dazulegen. Mit Sherry, Lorbeerblättern, Paprikapulver, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. 50 Minuten in den Gasherd, 10Minuten vor Schluss kommen noch die grünen Oliven oben drauf. Als Beilage getoastetes Weissbrot. Das Fleisch war aussen knusprig und innen zart. Hat lecker geschmeckt !
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