Donnerstag, Dezember 31, 2009

Kartoffelsalat



Silvester feiern wir zu Hause. Zum Fondue gehört neben dem obligatorischen Baguette und diversen Sossen auch ein Kartoffelsalat. Der Handykamera sei Dank, habe ich das Ergebnis dokumentiert.

Hier das Rezept:
Kartoffeln schälen und kochen. Abkühlen lassen, dann in Scheiben (oder Würfel) schneiden. Für das Dressing in einer Schüssel 4 EL Olivenöl und 1 EL Sherry-Essig mit frisch gemahlenem Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft anrühren. Eine große Scheibe Bauchspeck klein würfeln und ohne Fett in der Pfanne braten. Den gebratenen Bauchspeck dann zusammen mit den Kartoffeln unter das Dressing rühren. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und klein gehackter Petersilie abschmecken.

Sonntag, Dezember 27, 2009

Papageien in Mainz


Vor zwei Wochen hatten wir vor der Haustür knapp 20 große grüne Vögel in den Bäumen entdeckt, die nicht so recht in das winterliche Bild passten. Nach diverser Recherche ergab sich, dass es wohl in Wiesbaden/Mainz seit mehreren Jahren eine stabile Population an Halsbandsittichen gibt. Diese sind wohl aus Gefangenschaftsflüchtlingen entstanden. Eigentlich an warme Temperaturen gewöhnt, scheinen die Vögel auch bei rauen Temperaturen bei uns ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Heute morgen saß ein einzelnes Exemplar auf einem Haselnussbaum am Zugangsweg zu unserer Wohnungstür. Mit der Handykamera war schnell ein Bild gemacht, als er auf den Nachbarbaum hüpfte. und ich mich direkt unter ihn stellen konnte. Die Qualität ist wegen dem Digitalzoom zwar nicht so gut, trotzdem habe ich ein Beweisfoto für meinen Blog. Das Tier zupfte mit seinem kräftigen Schnabel ein Büschel Haselnüsse ab. Das wurde dann mit einem Bein festgehalten, während der Vogel mit dem Schnabel versuchte an das Innere ran zu kommen. Das gelang auch meist und zeigte, dass die Vögel wohl schon wissen, wie sie sich zu versorgen haben. Was uns jedoch auffiel war, dass es sich hier wohl um einen Einzelgänger zu handeln schien und bei knapp -1 Grad zitterte er ab und zu. Der arme Kerl.

Montag, Dezember 07, 2009

Balkongarten






Lange nichts mehr geschrieben in dem Blog hier. Irgendwie gibt es ja auch noch anderes (und wichtigeres) im Leben ;-) Jedenfalls hatte ich noch zur Sommerzeit ein paar Bilder von unseren Gartenexperimenten auf dem Balkon gemacht und neulich in einem diversen Ordner auf der Speicherkarte wieder "entdeckt". Wehmütige Erinnerungen an den Sommer werden in dieser kalten Jahreszeit wieder wach!

Kurz: Die Tomaten der Sorte "Vilma" sind Ideale Topftomaten für den Balkon. Hoher Ertrag auf kleinstem Raum. Die Chilis nach "Cayenne" Style sind so ziemlich das schärfste was mir seit langem untergekommen ist. Aus dem Salbei lässt sich sehr gut Tee machen. Ebenso aus der Pfefferminze. Basilikum, Thymian und Majoran fanden ihren Weg in diverse mediterrane Gerichte. Thymian scheint sogar winterhart zu sein, jedenfalls konnte ich den letzte Woche noch verwenden. Für die Zitronenmelisse und die Paprika war die Aussaat schon etwas zu spät. Die Paprika hätten mehr Sonne gebraucht. Naja...Lauchzwiebel fein, aber etwas mickrig und die Radiesschen werden schön dick, wenn man den Saatabstand im Balkonkasten nicht zu eng macht. Jetzt ist das Jahr bald um. Das Rad des Dharma dreht sich weiter. Will heissen: Bald ist es wieder so weit. Wir sind näher dran als davon weg!

Montag, April 06, 2009

Frühlingsgast


Im Keller hatten wir noch ein paar Meisenknödel rumliegen und nachdem ich einen ans Balkongeländer hing, kamen ab und an Blaumeisen und Kohlmeisen angeflogen. Auch eine Amsel machte sich an den Körnern, die auf dem Boden rumlagen zu schaffen und pickte alle weg. Vom Küchenfenster aus konnte ich mit dem Handy diesen Schnappschuss einer Blaumeise anfertigen. Leider nur mit der Handykamera. Beim Digitalzoom wurde die 2MP Auflösung wohl auf 1MP oder geringer reduziert. Schade....

Samstag, Januar 17, 2009

Miesmuscheln





Gestern Abend beim Einkaufen wurden spontan 2 Kilo Miesmuscheln mitgenommen. Jetzt ist ja eh' Saison und dementsprechend sind die Preise relativ günstig. Zu Hause haben wir mit Suppengemüse, bzw. Sellerie, Lauch, Petersilie und Karotten einen Sud angesetzt. Zusätzlich kam noch eine gewürfelte Zwiebel und zwei gehackte Knoblauchzehen hinzu. Gewürzt wurde mit Pfeffer, Salz und ein paar (!) Chili-Flocken. Da zwei Kilo Muscheln viel Platz brauchen und wir leider keinen 10-Liter-Kochtopf haben, mussten wir alles auf 2 Töpfe aufteilen. Zuerst kocht man das Gemüse knapp 20 Minuten, um den Sud zu erhalten. Dann gibt man die Muscheln hinzu. Wichtig ist, dass man vorher aussortiert. Die geöffneten und beschädigten Muscheln wegwerfen und die geschlossenen kommen in den Kochtopf. Nach 15 bis 20 Minuten kochen konnte schon serviert werden. Dabei sortiert man diesmal die geschlossenen aus. Uns sind alle aufgegangen und diese waren entsprechend genießbar. Dazu passt am besten eine Stange frisches Weissbrot und ein französischer Weißwein. In diesem Falle ein trockener Cabernet Sauvignon.


Sonntag, Januar 11, 2009

Winterlandschaft


Heute Morgen sind wir nach dem Frühstück zur Uni gelaufen, weil dort Flohmarkt war. Dabei ist uns an der Einfahrt am Max Planck Institut ein gefrorener Springbrunnen aufgefallen, der noch in Betrieb war. Unweit davon am Feldrand ist das Video des Wagendorfes entstanden.


Samstag, Januar 10, 2009

Nachruf


Vorletzes Jahr kaufte ich mir für 99 Cent Basilikum in einem Sonderpostenmarkt, hegte und pflegte es; zog einen Ablerger daraus. Das ursprüngliche Pflänzchen ging ein und der Ableger blühte letzten Sommer so richtig auf und würzte seitdem viele mediterrane Kochversuche und Pastasaucen. Doch dieser Tage war damit Schluß. Das Ende kam schnell. Gießen und päppeln brachten nichts. Vermutlich ist dem Pflänzchen die Kälte auf der Fensterbank während des Lüftens schwer bekommen. Vielleicht war seine Zeit auch einfach gekommen, denn die Triebe waren zunehmend verholzt. Schade, schade, ich werde Dich vermissen.... :-(

Sonntag, Januar 04, 2009

Kresse-Igel


Das Neue Jahr hat begonnen und obwohl es seit Wochen sackekalt ist, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann die Tage länger werden und so nach und nach die Temperaturen milder. Geplant ist für dieses Jahr etwas Gemüse auf dem Balkon anzupflanzen. Momentan müssen wir uns noch mit dem Fensterbrett zufrieden geben und neben dem Basilikum wächst bei uns auch manchmal Kresse, zum Beispiel in einem lustigen Igel aus Ton. Vor kurzem waren die ersten Versuche mit Sprossenzucht ganz gut gediehen. Demnächst will ich auch hierzu etwas ins Blog stellen. Bleiben wir zunächst beim Kresse-Igel, denn da kann so gut wie nix schief gehen und schmecken tut's auch....

Mittwoch, Dezember 31, 2008

Wieder ein Jahr weniger...

Meinem PC hat es die Sytemdateien zerschossen, doch nach einigen Stunden Tipp-Suche mit meinem iBook und diversem rumprobieren konnte ich eben mein Windows wieder reparieren. Etwas zum Leidwesen meiner besseren Hälfte, war ich doch kaum ansprechbar und ein nervliches Wrack. Aber es hat ja funktioniert. Glück gehabt!

Was ich eigentlich schreiben wollte:
Jetzt neigt sich gerade mal wieder das Jahr rapide dem Ende zu. Draussen wartet frisch gemachter, leckerer Kartoffelsalat auf uns und diverses Fleisch, das wir in unser Fondue geben werden. Dieses Jahr geht es zunächst sehr ruhig zu. Nach einem Fondue-Dinner for Two werden wir mit dem Bus in die Stadt fahren und uns kurzerhand mit den ein oder anderen Freunden treffen. Wenn's klappt ist gut, wenn nicht auch. Silvester soll man eh' nicht überbewerten.... Naja, jedenfalls ging 2008 ziemlich schnell rum denk ich gerade so bei mir und im Leben hat sich auch so einiges geändert. Neuer Job, neue Wohnung, drei Marathons gelaufen, Höhen und Tiefen, schöne Urlaube und zum ersten Mal Skifahren in der Halle in Neuss. Was will man mehr. Die guten Vorsätze für das neue Jahr stehen und ansonsten wünsche ich mir, dass alles relativ stressfrei bleibt, die Ecken und Kanten an denen man sich so stösst etwas weicher und runder werden und so weiter und so fort.....
Good Bye 2008, Welcome 2009 :-)

Dienstag, Dezember 30, 2008

Pasta selbstgemacht



Kurz nach Weihnachten fanden wir die Zeit, endlich Nudeln selbst zu machen. Es war eigentlich ganz einfach, obwohl man am Anfang ein bisschen Sauerei hat. Geschmeckt hat es jedenfalls super. Hier das Rezept:

Nudeln:
ca. 350 Gramm Weizenmehl werden mit 2 Esslöffeln Öl, 3 Eiern und gerebeltem Basilikum (Menge nach persönlichem Geschmack) zu einem Teig vermengt. Diesen muss man lange durchkneten und am Ende möglichst dünn ausrollen. Dann werden mit dem Messer Streifen abgeschnitten, in kochendes Salzwasser gegeben und so lange gekocht, bis diese die gewünschte Konsistenz in Puncto Bissfestigkeit aufweisen.

Sauce:
1 mittelgroße Zwiebel zusammen mit 2 Zehen Knoblauch würfeln und anbraten. Dazu 100 Gramm gewürfelten Speck geben. Falls zur Hand mit etwas Rotwein ablöschen. Pfeffer und Salz dazu. Dann werden 5 große, gewürfelte Tomaten dazu gegeben. Bei reduzierter Hitze und mit Deckel lässt man das Ganze zu einer Sauce zusammenköcheln. Hat die Sauce dann die gewünschte Konsistenz, gibt man noch 2 getrocknete und zerriebene Chili-Schoten dazu und etwas frischen Basilikum und Oregano.

Serviert wird am Besten mit frisch geriebenem Parmesan und dazu einen passenden Rotwein.

Montag, Dezember 15, 2008

Urzeitkrebse


Zum Nikolaustag bekam ich von meiner besseren Hälfte als Anspielung auf alte Kindertage eine Packung mit Urzeitkrebschen. Wer, wie ich in den 80ern groß geworden ist, kennt diese auch noch aus den damaligen YPS-Heften. Aquaristiker hingegen kennen diese unter der Bezeichnung Artemia Salina. Letzte Woche schlüpften die ersten Nauplien aus den Trockeneiern und am dritten Tag bekamen die Tierchen ihr erstes Futter. Leider sind sie noch ziemlich winzig. Sollten Sie sich noch etwas mehr entwickeln und wachsen, gelingt es mir vielleicht eines zu fotografieren und hier ins Blog zu stellen. Hier muss ich mich unweigerlich an meinen alten Kollegen Thorsten erinnern und seine Ambitionen zur Makrofotografie, die man hier sicherlich ausleben könnte.....

Dienstag, November 18, 2008

Kartoffelbrot zum 100sten


Eben habe ich mich bei meinem Blogger-Konto eingeloggt und festgestellt, dass dies der hunderste Blog-Eintrag hier ist. Zeit, eine Kerze anzuzünden, sich zu gratulieren, oder.....
...einfach nur das zu schreiben, was ich eigentlich schreiben wollte:

Die letzte Zeit backen wir öfters unser Brot selber. Kann also sein, dass ich das Ein oder Andere hierzu noch schreibe. Letzte Woche gab es zum Beispiel ein Kartoffelbrot. Kartoffeln zu Mehl zerstampfen? Dazu hatte ich keine Lust. Also Vorratsschrank auf und einen Beutel Kartoffelbrei rausgeholt und ab auf die Waage. Macht ca. 100 Gramm. Ab in eine Schüssel. Dazu dann 300 Gramm Roggenmehl und 100 Gramm Weizenmehl. Ganz wichtig! Wegen dem Weizenkleber (Gluten)! Sonst wird's etwas bröselig. Dazu noch ein halber Würfel, also um die 20 Gramm frische Hefe, ein Teelöffel Salz und 2 Teelöffel Speiseöl. Anschließend wird alles mit 300ml handwarmem Wasser mit dem Rührgerät verrührt und dann auf einer Arbeitsplatte, auf die etwas Mehl gestreut ist, kräftig durchgeknetet, bis der Teig geschmeidig ist. Dann geht's ab in den Ofen. Bei unserem Waren es 220 Grad und ca. 35 Minuten. Dann Ofen auschalten und das Brot einfach drinlassen, bis es abgekühlt ist. Den Teig haben wir in eine Kastenform gegeben. Das Resultat ist ein schmackhaftes und nahrhaftes Brot aus eigener Produktion.


Dienstag, Oktober 14, 2008

X-Scheine


Die Seriennummer der Euroscheine tragen ja als erstes immer einen Buchstaben, welcher als Kennung für das Herkunftsland dient:

H=Slowenien L=Finnland M=Portugal
N=Österreich P=Niederlande P=Italien
T=Irland U=Frankreich V=Spanien
X=Deutschland Y=Griechenland Z=Belgien

Natürlich nur rein hypothetisch:
Stellen wir uns vor, infolge eines momentan stattfindenden Ereignisses (Finanzkrise!!!) oder zukünftiger Ereignisse (diverse Staatsbankrotte !!!) würde das europäische Währungssystem kollabieren und ein oder mehrere Staaten zu einer nationalen Währung zurückkehren. Dann ist es ziemlich praktisch zu wissen, woher ein Schein kommt und ob dieser in einer eventuellen Übergangszeit akzeptiert wird....

Freitag, September 12, 2008

Umzug und Gärtnerei



Nun ist es vollbracht. Ein Umzug gestemmt. Wohnung eingerichtet und soweit eingelebt. Eine Woche auf Mallorca und seit heute wieder DSL. Vor kurzem wurden dann auch die Lauchzwiebeln, die wir auf dem Balkon züchteten ausgebuddelt und fanden Ihre würzende Bestimmung in einem äußerst schmackhaften Pastagericht.


Mittwoch, Juli 16, 2008

Haferbrot


Am Wochenende haben wir selbst Brot gebacken. Ein Haferbrot. Es war ganz einfach, deswegen poste ich hier mal das Rezept: ca. 200 Gramm Haferflocken im Mörser zerstossen, bis man feines Schrot hat und mit 300 Gramm Weizenmehl mischen. Einen Teelöffel Salz dazu und ein Päckchen Trockenhefe. Anschliessend noch etwas Butter/Öl und eine Prise Zucker. Die Zutaten werden mit dem Rührgerät (geht schneller und ist sauberer) oder mit der Hand geknetet. Anschliessend den Teig in eine Kastenform geben und mit einem Handtuch abdecken. Den Teig lässt man dann eine Stunde ruhen. Anschliessend kommt er bei 230 Grad ca. 45 bis 50 Minuten in den Ofen. Das Ergebnis ist ein sehr sättigendes und etwas feuchteres Brot (wegen dem Öl). Es schmeckt zu guter Wurst oder noch besser als Frühstücksbrot mit Butter und Marmelade oder Nutella.

Montag, Juli 07, 2008

Balkonimpressionen





Letztes Wochenende war das Wetter ganz gut, so dass wir es uns mal wieder auf Steffi's kleinem Balkon gemütlich machen konnten. Die Tomaten- und Paprikapflänzchen gedeihen neben der Pfefferminze und den Lauchzwiebeln sehr gut in den kleinen Plastiktöpfen und die Aussicht abends ist sehr schön. Besonders bei Pasta serviert mit einem spanischen Tempranillo (1,99 beim REWE). Wenn wir zusammenziehen werden wir mehr Platz für die Pflanzen haben, aber die Aussicht auf das Nahetal wird mir ein bisschen fehlen.

Montag, Juni 16, 2008

Kirschenzeit !


Gestern waren wir nach einem Sonntagsbrunch etwas auf dem Binger Rochusberg spazieren. Kurz bevor uns jedoch der Regen die Tour vermasselte haben wir einen Kirschbaum entdeckt und uns an den Geschenken der Natur bedient. 700 Gramm reife und schöne, dunkelrote (Sauer-)Kirschen haben wir am Wegesrand gepflückt. Mittags wurden die zu Hause entkernt, was eine ziemliche Sauerei war. Anschliessend in einen Topf, mit ca. 300 Gramm Zucker verrühren und ein Päckchen Tortenguss, sowie ein paar Spritzer Zitronensaft hinzu. Alles ein paar Minuten aufkochen lassen und noch heiss in leere und saubere (!) Marmeladengläser füllen. Deckel drauf, verschrauben und die Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Unsere erste selbstgemachte Marmelade! Für lau! Der Test kam dann zum Frühstück heute morgen. Der Geschmack war traumhaft! Zwei kleine Gläser haben wir noch, für schlechte Zeiten sozusagen ;-)

Donnerstag, Juni 12, 2008

zu viel....



Gestern war der alljährliche JP Morgan Chase Corporate Challenge und ich glaube nächstes Jahr werde ich schwer zu bewegen sein, dort wieder mitzulaufen. Als halbsweg ambitionierter Läufer hatte man kaum die Möglichkeit die 5,6km anständig abzuspulen. Menschenmassen waren unterwegs und hinterliessen Ihr trauriges Zeugnis......