Samstag, Oktober 14, 2006

Netter Versuch

Letzte Woche an der Kasse:
Kunde: "Ich hätte gerne 300 €."
Ich: "O.K."
Kunde: " Ich hätte gerne 10 mal 10 €, 10 mal 5 € und den Rest in Zwanziger !"
Ich: "........soso...netter Versuch !"

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Sonntag, Oktober 01, 2006

Schicksal

Nachdem vor über drei Wochen ein Grashüpfer die Kasse in unserer Bankfiliale unsicher gemacht hat (siehe mein Eintrag vom 05.09.2006), wunderte ich mich über den Verbleib des grünen Tiers. Letzte Woche entdeckten wir an der Aussenseite der Kasse, wo das Panzerglas oben an die Decke geht, dann die sterblichen Überreste von ihm. Gefangen in den Resten eines Spinnennetzes baumelte noch die grüne Hülle. Ob Grashüpfer bis an die Decke springen, um sich dort in einem Spinnennetz zu verheddern? Rätselhaft, klar ist jedenfalls: das Schicksal hatte es nicht gut mit dem Grashüpfer gemeint und führte einem schlagartig wieder die alte Weisheit vom Fressen und gefressen werden vor Augen. Die macht selbst vor den Toren einer Bankfiliale nicht halt und gilt selbst dort. Im Übertragenen Sinne aber auf jeden Fall...


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Freitag, September 22, 2006

Schock beim Einkaufen

Heute war ich einkaufen bei Aldi. Ahnungslos wanderte ich zwischen den Regalen umher und lud meine Sachen in den Einkaufswagen. Plötzlich stockte mir der Atem: Fassungslos musste ich auf die ausgelegte Ware schauen. Lebkuchen und WEIHNACHTSARTIKEL. Wir haben doch noch Sommer! Ein ungläubiger Blick auf die Datumsanzeige meiner Uhr verriet mir, dass heute der 22. September ist und damit noch 3 Monate Zeit. Der Weihnachtsterror hat begonnen...


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Dienstag, September 05, 2006

Neulich an der Kasse

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Letzten Donnerstag. Mittagszeit in einer kleinen Bankfiliale. Plötzlich ein Aufschrei! Die Kollegin an der Kasse gerät in Panik. Sie verlässt fluchtartig den Kassenbereich und schreit um Hilfe. Ein Überfall? Nein, ein verirrter Grashüpfer! Fraglich nur, wie der Kollege in grün durch die Scheibe aus Panzerglas geraten ist...


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Dienstag, August 22, 2006

The F-Word

Das bekannteste "Four Letter Word" wird bei diesem Video von MojoFlix anschaulich hinsichtlich Abstammung, grammatikalischer Ausprägung und kontextabhängiger Bedeutung erklärt. Der komlette Link:



http://www.mojoflix.com/Video/The-F-Word-Explained.html


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Montag, August 14, 2006

Eigene Maps bauen


Nachdem ich mich ein bisschen mit dem Thema der Mashups beschäftigt und mich bei flagr.com angemeldet habe, begann ich zu experimentieren, zumal das momentane Mistwetter und ein Kratzen im Hals meine obligatorische Laufrunde ausfallen liess. Flagr.com greift auf die Informationen von GoogleMaps und anderen Anbietern zu. Man kann eigene Markierungen in die Karte setzen. Da das Description-Feld nicht nur Text, sondern auch HTML-Code akzeptiert, kann man so wunderbar Objekte, wie zum Beispiel bei flickr gespeicherte Bilder oder Videos von youtube in den Markierungen platzieren. Da ich leider von HTML recht wenig Ahnung habe, außer den Grundstrukturen, half mir ein kurzer Blick in diesen netten HTML-Kurs und schon war die Problematik gelöst. Das Ergebnis ist zwar noch etwas hakelig, trotzdem möchte ich es hier platzieren, um zu zeigen wie interessant die Möglichkeit ist, Daten von Karten mit Bildern, Texten und Videos zu verknüpfen. Flagr generiert zum Einbau in die eigene Webseite ein CodeSnippet, das man ganz einfach in seinen eigenen Seitenquelltext einfügen kann, welches dann ein Flashobjekt einbindet. Einfacher gehts nicht....






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Mittwoch, August 09, 2006

Happy Birthday Psychonauten


Der Psychonautenblog feiert nun seinen ersten Geburtstag. Einige Einträge waren es schon in den letzten zwölf Monaten. Viele weitere werden noch folgen. Kommentare und Anregungen sind gerne willkommen.


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Dienstag, August 01, 2006

Windräder


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Vorletzte Woche hatte ich zwei Tage Urlaub und besuchte meine alte Heimat. Dabei entstand das Foto zu dem ich auf einer morgendlichen Joggingrunde inspiriert wurde. Abends hab' ich die Digicam gezückt und dort noch einmal mit dem Auto angehalten. Ich hoffe, irgendwann wird es mich bei trübem Wetter an diesen Rekordsommer erinnern.


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Sonntag, Juli 23, 2006

Samstag, Juli 01, 2006

Autokorso

Deutschland besiegt Argentinien im Viertelfinale. Anschliessend Autokorso mit Deutschlandflagge durch Mainz.


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Mittwoch, Juni 21, 2006

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In Hackerkreisen und der Warez-Szene ist es üblich, Buchstaben untereinander zu vertauschen, z.B. wird dann aus einem S ein Z oder aus F ein PH. Oft werden Buchstaben durch Zahlen und Sonderzeichen ersetzt, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den ursprünglichen Buchstaben haben.


Aus "PSYCHONAUTEN" wird dann z.B. p5y(h0n4u+3n. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber eine gute Möglichkeit, sich sichere Passwörter auszudenken. Ich erinnere hier an meinen Eintrag vom 24. April weiter unten.


Angeregt durch diese Spielerei wandelte ich nun den Namen unserer beliebten Informationskrake Google in eine Zahlenkombination um (siehe Überschrift), fütterte Google damit und war erstaunt, was ich fand. Eine Google-Seite garniert mit eben jener kryptischen Schreibweise. Wer es mal sehen will, klickt hier.




kompletter Link: http://www.google.de/webhp?hl=xx-hacker&tab=iw&q=



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Dienstag, Mai 30, 2006

Hello, My Name is Dr. Greenthumb...


...so hieß doch ein Song von Cypress Hill, oder?


Jedenfalls fühle ich den grünen Daumen an mir. Der Basilikum, den ich für meine Nudelsaucen frisch aus dem Supermarkt gekauft habe, hat zum allerersten mal mehr als eine Woche überlebt ! Die Pflänzchen scheinen ziemlich anspruchsvoll zu sein, denn man stellt sie am besten in einen Übertopf oder etwas, das diese Funktion erfüllt und kippt fleissig Wasser rein. Am Besten ganz viel und jeden Tag! Ab und zu muss man den ein oder anderen Stengel wegschneiden, der nicht mehr so frisch aussieht. Bis jetzt hat's geholfen. Ich hoffe nur, die Pflanze überlebt noch weiter :-)


Sehet und staunt: Tag 18 nach dem kauf der Pflanze! Na? Sieht noch aus wie neu, oder ?

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Mein Drachenbaum im Wohnzimmer macht jedenfalls Mucken, bzw. hat ein paar braune Blätter. Ich hoffe, den kriege ich ich auch wieder hin.


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Sonntag, Mai 28, 2006

Retro-Feeling mit dem C64


Endlich habe ich die eine Seite von meinem Schreibtisch freigeräumt. Genug Platz um einen ausrangierten Farbfernseher daraufzustellen und meinen seit Jahren nicht mehr benutzten C64 mit Floppy 1541-II, Final Cartridge und einem Joystick aufzubauen. Ein paar Spiele auf den guten alten 5,25 Disketten (160KB !) habe ich auch noch gefunden und so war der Abend gerettet. Bewaffnet mit Weizenbier wurden bei Turrican Ausserirdische weggelasert und bei Giana Sisters fleissig Sterne gesammelt und Monster platt gehüpft. Der denkwürdige Moment, als Turrican gestartet wurde, habe ich mit meiner Handykamera aufgenommen, bei YouTube platziert und in diesen Blog-Eintrag eingebaut. Die Leser können sich so einen ersten Eindruck von diesem Moment voller Ekstase machen...




Und wer sehen will, was sich mit 64KB Speicher und gerade mal 1Mhz Taktfrequenz alles anfangen lässt, sollte sich bei GoogleVideo das Video der Demo von Deus ex Machina ansehen. Genial !


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Dienstag, Mai 02, 2006

Doch nicht dumm gelaufen

Man muss nur Geduld haben, alle in Frage kommenden Kombinationen ausprobieren und schon hat man sich wieder an das verschollene Passwort erinnert. Alles in Butter. Ich bin zufrieden.


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Montag, April 24, 2006

Dumm gelaufen

Vor ungefähr sechs Wochen habe ich meine zweite Festplatte in einem Anfall von Paranoia verschlüsselt. Als Verschlüsselung wählte ich eine Mixkaskade aus einem Serpent-sonstirgendwas-Algorithmus. Bestimmte Teile des Passwortes wurden von mir durch Zahlen und Sonderzeichen ersetzt. Als ich gestern das Volume entschlüsseln und mounten wollte, bekam ich die Meldung, das Passwort wäre falsch. Dabei weiss ich genau welches Passwort ich wählte, nur sind die Zahlen und Sonderzeichen wohl an der falschen Stelle. Dumm gelaufen! Wenn alles nichts mehr hilft werde ich meine Dateien wohl abschreiben können. Wer das Programm testen will, schaut unter truecrypt.org nach. Das Programm ist kostenlos und einfach zu bedienen.


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Donnerstag, April 06, 2006

Samstags im Kumiklub

Eben habe ich meinen youtube account gefüttert. Diesmal mit einem Video aus dem Kumiklub vom Samstag vorletzter Woche. Leider ist die Qualität aufgrund der Faktoren a) Handykamera, b)Lichtverhältnisse und c) youtube-interne Umkodierung nicht die Beste. Aber da ich scharf darauf bin, mal wieder ein Video in meinen Weblog einzubauen, können sich die Leser vielleicht trotzdem ein Bild von der tollen Stimmung dort machen. Wenn man nicht weiss wohin samstags in Mainz, ist man im Kumi meistens gut aufgehoben.


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Mittwoch, April 05, 2006

Osterzeit fordert erste Opfer !

Es gibt doch noch nette Kunden! Eine ältere und loyale Stammkundin überraschte mich mit einem goldenen Osterhäschen, und zwar mit einem, das mit einem Glöckchen um den Hals ausgeliefert wird. Da die Restkundschaft für etwas Stress sorgte, musste ich etwas gegen das schnelle Absacken meines Blutzuckerspiegels tun und biss dem Tier zuerst die Ohren ab. Der Hase meiner Kollegin am Nachbartisch musste auch dran glauben. Das Schmunzeln ist ihm jedenfalls noch nicht vergangen...

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Freitag, März 24, 2006

Warum alles zugrunde geht

Warum geht alles schief? Warum kann man sich auf "Fachabteilungen" nicht verlassen? Wiso bekommt man Steine in den Weg gelegt wenn man auf eben jene angewiesen ist und versucht Kundenaufträge termingerecht auszuführen? Wiso meinen immer mehr Kunden, Höflichkeit und korrekten Umgang miteinander vergessen zu müssen? Wahrscheinlich findet man die Erklärung auf der einen Seite in den Tiefen der menschlichen Psyche, deren "das-geht-mich-nichts-an"- und "da-ist-nur-der-Kollege-X-zuständig"-Charakterzüge im täglichen Umgang im Beruf immer wieder zu spüren sind. Auf der anderen Seite, der Kundenseite, provoziert die allgemeine wirtschaftliche Situation eine Abstauber-Mentalität und eine durch die Medien indoktrinierte Geisteshaltung á la "Alle Banken sind Böse".

Was die erste Seite betrifft und die Frage beantwortet, warum vieles vor Inkompetenz nur so strotzt, bietet das Peter-Prinzip eine logische und zugleich auch amüsante Erklärung, deren für mich relevante Kernaussage sich in folgendem Zitat aus der Wikipedia widerspiegelt:

"...nach einer gewissen Zeit jede Stelle in einem Unternehmen aber auch Behörden und anderen hierarchischen Institutionen mit einem Mitarbeiter besetzt wäre, der für diese Stelle inkompetent ist. Das würde zwangsläufig bedeuten, dass das System zusammenbrechen würde, da es seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann...."

Auch Murphys Gesetz bietet eine wundervolle und einfache Erklärung an, die lautet:

"Wenn es zwei oder mehrere Arten gibt, etwas zu erledigen, und eine davon kann in einer Katastrophe enden, so wird jemand diese Art wählen.“

Wobei Murphys Gesetz sowohl auf Bank-, als auch auf Kundenseite relevant ist. Zum Beispiel, wenn Kunden dringende Dinge aufschieben und meinen, sie im letzten Moment oder am besten gestern erledigen zu müssen und dann gefälligst sofort, was manchmal auf der ausführenden Seite nicht möglich ist.

Logisch, dass das in die Hose geht.


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Mittwoch, März 15, 2006

VideoBlogging

Nachdem mein Account bei YouTube freigeschaltet ist, habe ich als Test ein Video mit den Eisbären aus dem Zoo von San Diego hochgeladen.
Nett, dass YouTube gleich Codeschnipsel in HTML generiert, um die Videos in Webseiten einzubinden. Warum also auch nicht in meinen Blog?

Bewaffnet mit Handykamera, etc., tun ganz neue Möglichkeiten auf. Wer Lust hat, schaut sich die Webseite an und findet anhand von Tags
bzw. Schlagworten sicher etwas interessantes, z.B. über seine Heimatstadt.


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Donnerstag, Februar 23, 2006

Ektoplasmisches Blogging

Nachdem jetzt zwei Wochen Funkstille hier im Blog war, muss ich mich bei der Leserschaft für Ihre Geduld bedanken. Demnächst werde ich mal einen Artikel über Podcasting veröffentlichen, das ich dank DSL Zugang und MP3-Handy in der letzten Zeit für mich entdecken konnte. Nun ja, wie kann man solche kurzen Einträge wie diesen hier, möglichst komfortabel im Blog veröffentlichen? Dafür gibt es eine einfache Lösung: Den ECTO BLOGGING CLIENT. Das Ziemlich korrekte Shareware-Programm läuft auf dem MAC und nach ein paar Einstellungen der Blogger-API, funktioniert das ganze fast so einfach wie das Bedienen von einem eMail-Programm oder einer Textverarbeitung.

Wen es interessiert, der findet das Teil unter: http://ecto.kung-foo.tv/ .


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Mittwoch, Februar 08, 2006

Kollegen kompliziert

Neulich ging ich zu unserer Frau Sonderbeauftragten für Marketingsachen, da ich für eine bevorstehende Aktion zwecks einheitlichem Outfit meine Kragenweite in Herrenhemden mitteilen musste.


ICH: "Hallo Frau Sonderbeauftragte! Du wolltest meine Hemdengrösse wissen?"

FRAU SONDERBEAUFTRAGTE: "Öhm...jaaa..genau...wegen der BESTELLUNG!"

ICH: "Also ich nehme dann die Kragenweite 39."

FRAU SONDERBEAUFTRAGTE: "Ach bitte, schreib' mir doch eine Mail, wo das nochmal drin steht!"

ICH: "Aber ich stehe vor deiner Nase und sage es Dir.....?.......?"

FRAU SONDERBEAUFTRAGTE: "Ach ist das alles so kompliziert!"

ICH "........."


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Mittwoch, Februar 01, 2006

DSL-Fieber

Seit letzten Freitag bin ich endlich über DSL online. Mit einem Nachbarn habe ich einen Deal gemacht. Ein DSL6000-Anschluss mit einer T-Online Flat mit Fastpath wurde bei Ihm verlegt. Die Kosten teilen wir uns und so kann jeder relativ günstig extremst schnell ins Web. Spitzendownloadraten von 600-700kb/sec waren Rekord bei einigen Webservern. Diverse Filesharing-Aktionen waren ernüchternder. Kann man doch nur so schnell empfangen, wie die Gegenseite auch sendet. Immerhin habe ich es geschafft über einen Torrent über Nacht eine aufggezeichnete TV-Doku zu saugen. Naja, eventuell ist das auch der Grund, warum mein Blog seit einigen Tagen keinen Eintrag erfuhr. Die Leserschaft möge mir verzeihen.

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Montag, Januar 23, 2006

Hilferuf eines Kunden

Vor kurzem war ich donnerstags im Mainzer KUZ auf einer Mediziner-Party. Als ich am Tag später im Rahmen einer Vertretung die Belege aus den Sammelboxen für die Überweisungen holte, entdeckte ich den folgen Hilferuf von einem Kunden und eventuell verhindertem Gast der oben genannten Party:


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Montag, Januar 16, 2006

Experimentelles Kochen

Eben habe ich mal was neues ausprobiert:

Man nehme einen Topf. Man Koche darin ein Teil Basmatireis und ein Teil Wasser. Je nachdem wie gross die Hitze ist, ist das ganze schon in 10-15Minuten fertig.

parallel:

Man nehme eine Pfanne. Darin schmore man eine Packung Riesengarnelen (Aldi) in Olivenöl. Das ganze wird zunächst mit Salz und schwarzem Pfeffer abgeschmeckt. Dann kann noch eine Prise Paprika dazu. Frisch gepresster Knoblauch, etwa eine Zehe, sorgt für den mediterranen Flair. Etwas Kreuzkümmel verleiht dem ganzen noch einen orientalischen Touch. Aber Achtung ! Nur ein bisschen, es soll ja nur ein Hauch davon sein. Dann öffne man eine Dose gewürfelter Tomaten (bzw. Pizzatomaten vom Aldi) und gebe die zu den Riesengarnelen. Etwas Tomatenmark hinzu und dann lässt man das ganze ein paar Minuten vor sich hin köcheln. Je nach Geschmack kann man auch noch etwas Oregano oder Basilikum hinzufügen.

Nur Schade, dass ich gerade keine frischen Frühlingszwiebeln in meiner Junggesellenbude hatte.

Von der Idee her würde sich die Sache in der Pfanne auch als kreative Nudelsauce eignen, fällt mir gerade so ein.

Mein Gasherd, o Du mein Quell' der Inspiration, nie mehr wollt' ich Dich missen.....

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Samstag, Januar 14, 2006

Schützt die Sparschweine !

Wer hat nicht schon als Kind ein süsses Sparschwein sein Eigen genannt? Bei der Seite www.sparschweinschutz.de kommen nostalgische Erinnerungen hoch, wenn man sich Bildergalerie der Deutschen Sparschweine betrachtet:

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Erinnert uns das nicht alle an das Sandmännchen in den 80er Jahren mit den lustigen Schweinen Pickeldie und Frederick?
Doch nicht nur nostalgische Aspekte berühren die Macher der Seite. Nein, hier herrscht ein Kampf der Kulturen! So ist dort unter anderem zu lesen:

"...geht es darum, ein hehres deutsches Kulturgut, nämlich das Sparschwein, vor Überfremdung, Verfälschung und Verballhornung zu schützen..."

Noch deulicher wird das Bestreben der Autoren anhand des folgenden Textauszuges:

"... Nicht zu übersehende Indizien deuten darauf hin, dass das deutsche Sparschwein gezielt aus dem Ausland angegriffen wird - und zwar durch das Einschleusen von Sparpinguinen, Sparkaninchen, Sparkatzen, Sparhunden, Sparwalfischen, Sparbären und sogar Sparmarienkäfern! Hier ist der Gesetzgeber gefordert..."

Also, wer mehr über das Deutsche Sparschwein wissen will und über die tückischen Gefahren die auf dieses Kulturgut lauern, im Bilde sein will, der surft mal vorbei. Für den ein oder anderen Lacher ist damit gesorgt ! Respekt an die Macher der Seite. Weiter so !

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Samstag, Januar 07, 2006

GoogleGulp

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Nachdem unsere Geldzählmaschine sich neulich weigerte, Scheine zu zählen und immer die oben gezeigte Fehlermeldung im Display erschien, beschloss ich nun per google-suche nach einer Definition des Wortes "GULP" zu suchen. Siehe da: "to swallow hurriedly or greedily or in one draught"...

Das gierige Ding konnte den Hals nicht voll genug kriegen und hat sich also verschluckt ;-)

Logo
Red 300


Bei meiner Google-Suche stiess ich auch auf das nicht ganz ernst zu nehmende Produkt GoogleGulp und fand es sehr interessant. Verheisst es doch die Aktivierung der Gehirnzellen von Internet-Nutzern.

"...slamming a truckload of electrolytic neurotransmitter smart-drug stimulants past the blood-brain barrier to achieve maximum optimization of your soon-to-be-grateful cerebral cortex"

Ausserdem scheint das ganze für diätbewusste Nerds entwickelt worden zu sein, denn es enthält kaum Kalorien....

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Dienstag, Dezember 20, 2005

Feeds bei der Geldzählmaschine

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Nachdem ja jetzt jeder über den eingebauten Button von Feedburner den Newsfeed von meinem Blog abonnieren kann, war ich erstaunt als ich heute Geld zählte. Zeigte das Display als Fehlermeldung doch "FEED" an! Nanu! Sollte ein so seelenloses Ding, wie eine Geldzählmaschine eigene Feeds generieren? Wohl eher Feeds von schönen Euronoten! Auf jeden Fall lustig, was das Ding manchmal für Meldungen anzeigt. Die lustigsten werde ich demnächst hier veröffentlichen...


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Sonntag, Dezember 18, 2005

Kann isch aben korrekt Limit?

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Die Formulierung in der Überschrift ist mir spontan in den Sinn gekommen, als ich den Schreibblock unserer Azubine gesehen habe. Deswegen einfach mal mit meinem K 750i abgelichtet und hier gepostet. Irgendwie hat er uns an die voll integrierten Mitbürger erinnert, die immer ein "korrekt Limit" auf Ihrem Girokonto haben wollen, oder wie der freundlich lächelnde Italiener letztens, der immer nur ein bisschen "Dispositore" braucht. Irgendwie bestätigte sich dann bei mir der heimliche Verdacht, dass nicht nur die Regierung tief in der Kreide steht, sondern auch immer mehr Privatpersonen...


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Sonntag, Dezember 11, 2005

Letzte Woche am Geldautomaten

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Letzte Woche wollte ich mir Bargeld am Automaten ziehen. Etwas verwundert sah ich statt des gewohnten Bildes das Logo von Windows NT auf dem Bildschirm prangen und kurz darauf konnte man den Windows Desktop inclusive Papierkorb bewundern. Schnell die Handykamera gezückt und für die Nachwelt festgehalten fotografiert.

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Montag, Dezember 05, 2005

Urlaubsfotos bei Flickr

Endlich habe ich mich bei Flickr angemeldet und ein paar ausgewählte Bilder von meinem letzten Urlaub Hochgeladen. Wer will kann ja mal schauen und klickt einfach hier. Dauert zwar etwas per Modem und das Tool zum Upload bricht ab und zu zusammen, macht aber insgesamt Spass. Wieder ein Grund mehr, sich DSL anzuschaffen. Ich habe vor, demnächst auch mal ein paar Bilder aus dem USA-Urlaub hochzuladen. Vor allem vom Grand Canyon.

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Mittwoch, November 30, 2005

Spaghetti Bolognese

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Eben habe ich mir Spaghetti Bolognese gekocht! War echt lecker. Die Nudeln wurden wie in der Anleitung angegeben 8 Minuten gekocht und nebenher die Sosse. Hackfleisch anbraten. Eine Dose gewürfelter Tomaten rein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann noch eine Knoblauchzehe dazupressen. Durchschmoren lassen. Danach noch etwas kleingeschnittenen Mozarellakäse dazu und mit Oregano und Basilikum würzen. Fertig! Sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch gut.


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Montag, November 28, 2005

Lest keine Bildzeitung

"Lest keine Bildzeitung!" Solche oder ähnliche Sprüche konnte man seit heute an den Werbetafeln der Mainzer Bushaltestellen lesen. Mich wunderte nur bei einem, dass der "Bund der Doping-Sportler" in der Fusszeile des Plakates verantwortlich zeichnete. Also ein Marketing-Gag, dachte ich mir und siehe da: Bei meiner Lektüre bei Telepolis bekam ich eben die Bestätigung: Die Werbung sei eine...

"...Anleihe aus der Mottenkiste der Bild-Gegner und spricht von einem "doppelten Aufmerksamkeits-Effekt", weil man – wohl im Gegensatz zu den normalen Bild-Inhalten, zweimal hinschauen müsse, um zu verstehen."

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Ich will wieder an die Nordsee...


...dachte ich mir, als ich die Bilder von meiner Digicam in iPhoto importiert habe. Jedenfalls lässt mich das trübe, nasskalte Wetter und das Halsweh zurück an bessere Tage vor zwei Wochen denken. Wie zum Beispiel am Tag vor der Abreise als ich mit meiner äusserst charmanten Begleiterin und Kollegin einen wunderbaren Novembernachmittag in der Sonne am Strand von Sankt-Peter-Ording verbracht habe. Natur pur. Das Glühen der Farben der untergehenden Sonne im Wasser und auf dem endlos erscheinenden Sandstrand waren ein einzigartiges Naturschauspiel an dessen Erhabenheit ich mich gerne zurückerinnere. Irgendwie sind das Momente, die das Leben mit Inhalt füllen.


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Montag, November 14, 2005

Nordsee-Impressionen


Zur Zeit geniesse ich meinen Nordsee-Urlaub in St.-Peter-Ording. Rauhes Wetter und eine steife Brise lassen allmählich den Stress der vergangen Wochen von einem abfallen und es kehrt eine innere Ruhe ein, die eigentlich länger so sein könnte. Was ein paar Stunden an der salzhaltigen Luft so bewirken können! Neben Entspannung wird auch schön der Appetit angeregt. Ein paar Eindrücke des weiten Wattenmeeres habe ich mit meiner Digitalkamera festgehalten und da ich mein iBook mitgenommen habe, wird das Foto des Tages hier im Internet verewigt.

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Samstag, November 05, 2005

Leckere Hot Dogs oder Ikea - Ganz normaler Wahnsinn an einem Samstag


Heute morgen um 11:00h ging es zu Ikea. Aus der anfänglich geplanten Anschaffung neuer Bettwäsche kristallisierte sich langsam ein kleiner Kaufrausch heraus, dem ich nach einigen Extra-Artikeln bewusst Einhalt geboten habe, sonst wäre ich arm geworden. Anfangs war ja schon viel los, aber nach 12:00h war in der unteren Etage fast kein durchkommen. Es schien fast so, als hätte das halbe Rhein-Main-Gebiet beschlossen, neue Möbel zu kaufen. Vielleicht bin ich auch nur etwas empfindlich, aber diese Menschenmassen im Kaufrausch zu sehen war eine Extrem-Erfahrung, die Ihresgleichen sucht. Mit dem Einkaufswagen im Gewühl fühlte man sich wie auf der Autobahn. Ich und meine Begleiterin mussten dann noch eine dreiviertel Stunde in einer gigantischen Schlange ausharren, um bis zur Kasse zu kommen. Da sich währenddessen der Magen meldete, besorgten wir uns danach noch jeweils 3 obligatorische Hot Dogs und einen halben Liter Cola. Mittlerweile war es fast 16:00h und die Hot Dogs wurden reichlich garniert (siehe Foto), was diesem anstrengenden Einkauf eine gewisse feierliche Note zum Abschluss verlieh.




Dienstag, November 01, 2005

Kabelsalat


Im Sommer wurde in der Bank die Schalterhalle umgebaut. Der Umbau wurde "hochprofessionell" geplant und umgesetzt. Die Besucher und Kunden werden bei einem heutigen Besuch nicht mehr an dieses Chaos erinnert. Meine Wenigkeit jedoch braucht nur einen Blick unter seinen Bankschalter zu werfen und wird sofort wieder daran erinnert, dass hochkarätige Fachmänner am Werk waren, deren Fachmännischkeit, insbesondere im Anbringen von Schaltdosen und (EDV-)Kabeln, ihresgleichen sucht.

Dienstag, Oktober 25, 2005

Geldscheine einmal näher betrachtet

Wie schon einmal in meinem Beitrag "Koks und Scheine" vom 25. August erwähnt, scheinen viele Geldscheine mit dem weissen Schnee in Kontakt gekommen zu sein. Neulich hatten wir im Rahmen der Kassenvertretung die Ehre mit einem Vertreter dieser Gattung. Genauer gesagt handelte es sich um einen 50€-Schein. Bei der Falschgeldkontrolle unter der UV-Lampe fiel eine schnurgerade, pulverige weiss leuchtende Spur auf, die höchstwahrscheinlich nur so gerade von oben nach unten verlief, weil der Fuffi gerollt war (zur nasalen Applikation des Wirkstoffs). Nachdem das Ding von den umstehenden Kollegen bewundert wurde und wilde Spekulationen über die bewegte Vergangenheit des Geldscheins kund getan wurden, zückte Kollege Thorsten ( "Hörst du die Stimmens?") seine Handykamera und machte ein Bild, welches die Leser hier bewundern dürfen. Leider ist die Qualität nicht sonderlich gut, aber schliesslich ist sie das bein den "Ufo-Beweisfotos", die so zahlreich im Web kursieren ja auch nicht...

Montag, Oktober 17, 2005

Pestilenz

Nach über einer Woche gibt es hier wieder einen Eintrag in meinem Blog. Normalerweise würde ich nicht um diese frühe Uhrzeit bloggen, doch ein Schnupfen und eine entsprechend unfreie Nase zwingen mich, die Prioritäten zu ändern. Ansonsten fühle ich mich jedoch ganz gut, wenn man das schlechte Gewissen hinsichtlich eingeschränkter sportlicher Aktivitäten aussen vor lässt. So sitze ich gerade zu Hause und Sinne darüber nach, ob Stefan und Johann es wohl schaffen, etwas Baguette zu organisieren, denn später werden wir nochmal auf deren Balkon den Grill anwerfen und dabei unsere momentane Lieblings-Serie "LOST" geniessen. Zweiter Punkt auf meinem Plan wird sein, vor dem Schlafengehen diverse "Substanzen" zu mir zu nehmen. Die da wären: Pures Vitamin C, eventuell eine Paracetamol (vielleicht auch zwei) und vorher Inhalation mit japanischem Minzöl.
Das sollte helfen, alles frei zu bekommen, was unsere grauenhafte Klimaanlage auf der Arbeit behindert. Zur Entstehung des Malheurs habe ich zwei Theorien. Theorie A besagt, dass es ein Fehler war, letzte Woche 18km im T-Shirt zu laufen (...es war warm genug!) , Theorie B besagt, dass ich Opfer meiner Kunden bin, die schniefend zu uns in die Filiale kommen á la: "*Hust, Hust, Schnief* Ich war grad' beim Arzt und habe mich krankschreiben lassen, da dachte ich mir, ich (stecke Sie an) gehe nochmal zur Bank".

Ei, dann geht's ja, oder?

Sonntag, Oktober 09, 2005

Neulich in der Bank

Kunde: "Bitte zahlen Sie mir 3000 € aus!"
Ich: "Wie hätten Sie es gerne?"
Kunde: "Ich nehme dann alles in Gross. Am liebsten 1000-MARK-SCHEINE."
Ich: "....."


Willkommen im Jahr 2005!

Montag, Oktober 03, 2005

Ibiza Tag 7 - Nachtprogramm "Bora Bora" und gemütlicher Ausklang


Am Tag vor der Abreise waren unsere Batterien ziemlich leer. Zum einen weil wir nach dem Amnesia erst nach dem Frühstück so gegen 9Uhr morgens ins Bett sind. Ausserdem spürten wir, dass wir uns wohl eine kleine Erkältung eingefangen hatten, denn wir spürten ein Kratzen im Hals und waren ziemlich müde. Wir gaben der Klimaanlage die Schuld und schliefen diesmal am längsten, nämlich bis Mittags um halb 5. Danach gingen wir ein bisschen an den Pool, wo wir noch unsere beiden Nachbarinnen trafen und nach etwas Smalltalk verabredeten wir uns wieder für das Warmup auf dem Balkon. Nach dem Abendessen spürten wir, dass das Warmup flachfallen würde, da wir doch noch etwas geplättet waren. Auch die Nachbarinnen waren noch ziemlich platt, da sie nur vorm Fernseher rumlagen und an diesem Abend auch besser zu Hause geblieben waren, wie sie uns vor der Abreise noch verrieten. Stefan und ich beschlossen dann noch etwas zu starten, aber eher was gediegenes. Deswegen gingen wir ins Bora Bora. Das hatten wir die ganze Zeit schon vor gehabt, aber irgendwie sind wir wegen der anderen Aktivitäten nicht dazu gekommen. Das Bora Bora ist eine Art Strandbar oder Beachclub mit eigenem Strandabschnitt und an einer Art Disko bzw. Tanzraum. Also genehmigten wir uns ein paar Bier und betrachteten uns ein bisschen das Publikum. Viele Mädels waren noch ziemlich jung und aufgedonnert. Ausserdem waren einige Engländer da. Ein bisschen uns mit Chips und Bier einzudecken und einen gemütlichen Ausklang auf dem Balkon unseres Hotelzimmers zu haben. Gesagt, getan und so fanden wir uns bald auf dem Balkon wieder, liessen die letzten Tage und Nächte Revue passieren und genossen den Ausblick aus dem sechsten Stock auf das entfernte Ibiza-Stadt und das Kommen und Gehen der Meeresbrandung bei Mondschein. Alles in allem ein schöner, aber anstrengender Urlaub.....

Dienstag, September 27, 2005

Ibiza Tag 6 - Nachtprogramm: "Fiesta de Espuma" im Amnesia


Mittlerweile war es Sonntag geworden und der Tag unserer Abreise rückte näher. Wir dachten, dass das viellicht auch gar nicht so verkehrt sein könnte, denn mittlerweile zeigten wir schon die ersten Ermüdungserscheinungen. Nach kurzer Nachtruhe ging es zum Frühstück und nach etwas Schlaf mal wieder an den Strand. An Nachtruhe, bzw. in unserem Fall an Morgenruhe war wieder mal nicht zu denken. Ungefähr 50m von unserem Hotel entfernt brummten an diesem Tag seit acht Uhr morgens die Bässe zu den besten Partyrhythmen. Die Schlange auf dem Parkplatz war riesengross und schien bis mittags um zwei nicht abzunehmen. Im Space war wie jeden Sonntag "We love Space" angesagt. Die Veranstaltung schien tausende Partywütige wie ein schwarzes Loch anzuziehen und von morgens um acht bis spät in die Nacht zu dauern. Also betrachteten wir uns die Menschenmassen als Zaungäste und verabschiedeten uns wieder an Strand und Pool, um nach dem Abendessen wieder mit dem obligatorischen Warmup zu beginnen. Wieder dabei war die halbe Nachbarschaft und wir schossen ein paar lustige Bilder auf dem Balkon. Die Nachbarn wollten alle ins "Amnesia" auf die Schaumparty, die nicht nur Mittwochs, sondern auch Sonntags stattfand, nur unter einem anderen Motto. Stefan und ich verneinten die Frage, ob wir mit unseren Nachbarn hin wollen, denn es die Insel hatte noch mehr heilige Stätten zu bieten, die wir nicht kannten und unmöglich in einer Woche alle schaffen würden. Aber das Glück sollte uns nicht Hold sein, denn es gab keine Karten mehr für das Privilege oder das Pacha. Anscheinend waren die Partys extrem gut besucht oder unser Ticketdealer war unterversorgt. Jedenfalls haben wir dann schwarz ein paar Karten für das Amnesia besorgt und sind dann dort gegen zwei Uhr Nachts eingelaufen, nachdem ich vor dem obligatorischen Barbesuch noch eine Flasche Mineralwasser getrunken hatte. Man weiss ja nie, wofür es gut ist. Im Amnesia war es wieder gut besucht und später entdeckten wir noch die beiden Amis aus dem Hotel. Stefan bestellte uns einen Wodka-Redbull und der Preis dafür lag bei unglaublichen 15€. dafür würden wir zwei Flaschen zu Hause kriegen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts und wofür arbeiten wir denn das ganze Jahr? Die Mischung war sehr, sehr gut und mehr als einer davon war nicht mehr nötig, um die Stimmung aufrecht zu erhalten. Später entdeckten wir noch unsere spanischen Nachbarinnen in einer Ecke des grosse Saales und machten mit denen Party. Als der Schaum losging stürzte sich A.J. wie ein Bekloppter in den Schaum, tauchte Unter und suhlte sich darin. Sah lustig aus. Er brüllte mir aug Englisch was ins Ohr, was ich in der Lautstärke wie folgt verstand: Es gibt eine Möglichkeit wenig Spass zu haben und eine viel. Bei der zweiten nimmt man was und wie ich verstanden hatte, hatte er sich wohl was eingefahren. Naja, wenigstens schien er es zu verkraften und machte keine Anstalten irgendwie abzudrehen oder zum Serienmörder zu werden. Gracia zierte sich anfangs ein wenig in den Schaum zu kommen. Aber nachdem sie realisiert hatte, dass es wohl kein Entrinnen gäbe, sprang sie auf meinen Rücken und ich trug sie in den Schaum, wo ich sie dann gnadenlos absetzte. Später wollten wir mit den Mädels und Ihrem Kumpel noch ein Taxi zurück ins Hotel nehmen. Leider waren wir zu viele für ein Taxi, deswegen haben Stefan und ich auf den Bus gewartet. War mir eh' recht so, denn Taxis waren früh morgens kaum zu kriegen und ein Typ, der das anscheinend schwarz machte, verlangte 25€, also ungefähr den doppelten Fahrpreis, den ich nicht bereit zu zahlen war. Jedenfalls warteten wir noch ein paar Minuten auf den Bus und dann waren wir wieder rechtzeitig zum Frühstück im Hotel. Allerdings durchnässt vom Schaum und etwas durchgefroren. Allmählich schien der ganze Urlaub an die Substanz zu gehen, denn wir waren beide total fertig uns spürten ein Halsweh, erste Anzeichen einer drohenden Erkältung. Das sollte also der Preis sein, für diesen Urlaub.....

Donnerstag, September 22, 2005

Ibiza Tag 5 - Nachtprogramm: "Hed Kandi" im El Divino mit Stromausfall


Nachdem wir mal wieder nach einer sehr, sehr kurzen Nachtruhe durch Lärm und Geschrei aus dem Nachbarzimmer der Spanierinnen wach wurden, gings erstmal wieder an das köstliche Frühstücksbüffet. danach wollten wir weiter pennen, aber irgendwie gabs in unserem Stockwerk keine Ruhe mehr. Jedenfalls wollten wir pennen und wurden dauernd durch den Reinigungsservice, der sich um diese Zeit den umliegenden Zimmern widmete, wachgemacht. Die spanischen Mädels nebenan trugen auch ihren Teil zur Lärmkulisse bei. Stefan und ich haben darüber gemutmasst, wenn man mit denen liiert wäre, würde man die ganze Zeit Feuer unterm Hintern gemacht bekommen. Also sind wir gegen Mittag an den Hotelpool geflüchtet und haben uns mal wieder auf den Sonnenliegen etwas bräunen lassen. Ab und zu gings an den Pool und die meiste Zeit widmeten wir uns unserer Urlaubsliteratur. Ich für meinen Teil dem Buch "Pimp" von Iceberg Slim, in dem es nur um Zuhälterei, Koksen und Frauen verprügeln ging. Ziemlich derb, nicht umsonst war es seit Jahren Bestandteil der US-amerikanischen Skandalliteratur und galt lange Zeit aufgrund der harten Sprache als unübersetzbar. Heute dient das Buch vielen Gangster-Rappern als Vorbild. Aber irgendwie war es ziemlich cool damit im Kinderpool zu liegen, die Sonne und Oben-Ohne Damen zu geniessen und in dem Buch zu lesen. Die Mädels vom Abend vorher lagen 20m weiter und verschlangen auch ein Buch nach dem anderen. Da wir den Eindruck hatten, dass sie uns bewusst ignorierten, taten wir das gleiche und liessen sie links liegen. Hiess es doch in meiner gerade erwähnten Literatur, dass man sich nicht nach irgendwelchen Schnallen zu richten hat, sondern umgekehrt. Ok, vielleicht ist das aber der Grund wenn man als Kerl beziehungsmässig nichts gebacken bekommt, aber das ist eher ein Thema für die Couch und soll vom Leser hier keinesfalls ernst genommen werden. Nachdem wir mal wieder diesen kompletten Nachmittag am Pool verbracht haben, gings dann wieder zum Abendbuffet und anschliessend noch mal ein Stündchen pennen. Warm-Up haben wir diesmal mit den Nachbarn gefeiert. Links von uns, wo das Pärchen wohnte, kam der Kerl raus, mit dem ich mich erstmal mit einem Bierchen locker unterhielt. Dann musste er wieder rein, anscheinend hatte ihn seine Alte zurückgepfiffen. Rechts von uns waren relativ viele Leute auf dem Balkon. Die beiden Spanierinnen stellten sich als Gracia und Ana mit Ihrem Freund Salva vor und baten uns den Ghettoblaster auf den Balkon zu stellen, damit jeder etwas davon hat. Mit Gracia habe ich mich dabei länger unterhalten, das Problem war nur als sie merkte, dass ich etwas Spanisch kann, hat sie in einem Tempo mit mir geredet, dass ich kaum noch hinterher kam mit dem Verstehen. Sie war 22 und Kindergärtnerin, liebt Kinder total und war Single, wie ich in unserem Gespräch herausfand. Ausserdem schienen beide Mädels partytechnisch unterwegs zu sein, hatte ich sie doch schon mittags beim Bier auf dem Balkon gesehen und jetzt entdeckte ich Jack Daniels, den sie mit Cola mischten. Also Geschmack hatten sie jedenfalls. Stefan und ich holten direkt eine Flasche Smirnoff und stiessen auf gute Nachbarschaft an. Im Dienste einer innereuropäischen Völkerverständigung führten wir sie in das Wodka-Brause-Ritual ein, das sie kichernd mitmachten und wohl lustig fanden, denn es erinnerte sie etwas an das Tequila-Ritual. Später kamen dann noch Chris und A.J., zwei durchgeknallte Typen aus New York auf den Balkon und bauten aus einer leeren Redbull-Dose eine Bong aus der Sie sich erstmal ein bisschen rauchtechnische Entspannung verschafften. Mit beiden haben wir uns dann auch noch ganz gut auf Englisch unterhalten und dann machte noch mal eine Tüte die Runde. Stefan und ich bekamen von dem Zeug was angeboten, allerdings lehnten wir dankend ab und widmeten uns lieber unseren Wodka-Bullingers. Gracia meinte dann, dass wir doch mit Ihnen auf Tour gehen sollten, allerdings hatten Stefan und ich schon die Anzahlung für Hed Kandi geleistet. So trennten sich nach dem Warm-Up unsere Wege und wir gingen in die Bar, um unsere Tickets abzuholen. Vorher deckte ich mich noch mit Mineralwasser vom Sparmarkt ein, um auf dem Weg zur Bar meinen Körper zu reinigen, denn das war meine Strategie, um wieder runterzukommen, wenn ich einen im Tee hatte. In der Bar warteten wir bei einem Bierchen dann gemütlich auf den Bus, der um halb zwei die Leute vor der Bar abholt. Das war ziemlich Cool, dass im Ticketpreis der Bustransfer zur Party drin war. Nachdem alle Leute im Bus waren gings dann los in den Hafen von Ibiza-Stadt wo die Hed Kandi Party im "El Divino" stattfinden sollte. Der Club war ziemlich stylish. In beiden Räumen lief sehr, sehr gute Housemusik, wie man sie nur von Hed Kandi kennt. Die Stimmung war riesig. Knapp bekleidete Mädels in Engelskostümen mischten sich unter die Leute und sorgten für einen netten Blickfang, genauso wie die Tänzer, die auf grossen Stelzen mitten durch das Publikum liefen, oder die Gogos, die auf den Emporen tanzten. Stefan und ich tanzten, was das Zeug hielt und wir waren flugs von englischen Mädels umringt, die mit uns Party machten. Man lächelte sich an, klatsche sich die Hände ab und machte eine gute Party. Zwischendrin ging es raus auf die Terrasse vom El Divino, die mit Sonnensegeln überspannt war und einen grandiosen Blick auf den Hafen von Ibiza-Stadt mit all seinen Lichtern bot. Stefan und ich spürten, dass diese Nacht die beste Party des Urlaubs steigen würde, denn alles war perfekt. Die Stimmung der meist englischen und deutschen Gäste war einfach toll. Leider hat uns der Liebe Gott in dieser rauschenden Partynacht in den Arsch getreten, denn nach halb vier gingen die Lichter und die Musik aus. Auf der ganzen Insel gab es einen Stromausfall. Kommt vor, dachten wir und warteten geduldig. Nach eineinviertel Stunden war immer noch Stromausfall und zwei drittel der Leute waren weggegangen. Langsam wurde uns klar, dass die Party ihren Zenit überschritten hatte und wir verliessen traurig die heiligen Hallen. Ein Taxi war nicht zu bekommen und so liefen wir zu Fuss durch Ibiza Stadt, unwissend, wie der richtige Weg denn ist, folgten wir grob der Himmelrichtung in der wir unser Hotel vermuteten. Der Weg schien sehr weit zu sein und nach einer halben Stunde Fussmarsch schafften wir es, ein Taxi zu bekommen, das uns den restlichen Weg nach Playa den Bossa fuhr. Wir baten den Fahrer, uns beim Garbi rauszulassen, um zu sehen was dort noch los war. Allerdings hatte der Laden schon zu und wir liefen an ein paar Irish-Pubs vorbei, die immer noch gut besucht waren, und waren dann so gegen sechs Uhr morgens in unserem Hotel. Wir fanden, dass die Sache mit dem Stromausfall zwar schade war, aber dass es eben höhere Gewalt war und wir bis dahin eine echt gute Party hatten.

Mittwoch, September 21, 2005

Ibiza Tag 4 - Sonnenuntergang, Partyschiff und "La Comunidad" im Space


Nachdem wir diesmal das Frühstück verpennt hatten, haben wir uns auf dem Balkon Nachmittags über die Hausmacher Wurst und das Dosenbrot hergemacht. Nebenan war das Pärchen ausgezogen und stattdessen waren zwei nette Spanierinnen eingezogen. Ein Zimmer weiter wohnten ein oder zwei Freunde von denen. Jedenfalls habe ich direkt brav gefragt, ob die Musik nicht zu laut wäre, man weiss ja nie. War aber Ok so. Mittags hatten wir bei Necker-Man Jens am Pool eine Bootstour für den heutigen Freitagabend klargemacht. Nach eins, zwei San Miguel gings dann direkt auf die Sonnenliegen am Pool, wo wir bis zu unserem eben bereits erwähnten Imbiss in der Sonne rumlagen, um direkt im Anchluss gegen 18:30 mit dem Bus zur Bootstour zu starten. Mit einigen anderen Leuten von unserem und von anderen Hotels ging es nach San Antonio, wo im Hafen ein Boot auf uns wartete. Stefan und ich ergatterten auf dem Oberdeck vorne links ein paar erstklassige Sitzplätze. Langsam füllten sich die Reihen, denn es kamen noch Leute aus dem berüchtigten Punta Arabi Club im Norden der Insel. Von den Mädels her waren einige aber noch weit von den zwanzig entfernt. Aber das Durchschnittsalter generell gesehen war OK. Nach dem Ablegen konnte man direkt ein paar coole Yachten im Hafen von "San An" sehen, bevor es zu einer schönen Grotte ging, in die wir mit dem Boot reinfuhren. Dort schallte der Housebeat von der Anlage des Bootes richtig von den Felswänden zurück. Währenddessen wurde ein Fass Sangria nach dem anderen aufgemacht und an die Teilnehmer verteilt. Danach ging es weiter auf das offene Meer, um zwischen ein paar Felsen treibend zu gediegenen Klängen einen der schönsten Sonnenuntergänge zu bestaunen, den ich je gesehen hatte. Alleine dieser Anblick hat schon die ganze Bootstour gerechtfertigt. Die tief über dem Meer stehende Sonne tauchte das Meer und die Felsen in phantastische Farben und ich glaube, als die Sonne wie ein blutroter Edelstein langsam am Horizont im zu Gold erstrahlten Wasser versank, da hat jeder auf dem Boot tief in seinem Herzen den Zauber dieses einzigartigen und magischen Momentes gespürt. Auf einmal waren die meisten ganz Still und haben nur zugeschaut, mit den Gedanken in weiter Ferne. Jedenfalls wusste ich ganz plötzlich, mit wem ich diesen Moment am liebsten alleine geniessen würde, aber das gehört jetzt nicht hierher. Schnell wurden noch ein paar tolle Aufnahmen mit der Digicam gemacht. Nach diesem Naturschauspiel ging es dann in eine nahe gelegen Bucht, wo die Halogenscheinwerfer des Bootes das Wasser bis zum sandigen Grund in ca. 4-5m Tiefe erhellten. Nun folgte das "Sektflaschentauchen". es wurden Sektflaschen ins Wasser geworfen, nach denen man tauchen konnte. zuerst wollte ich bei diesem Spass nicht mitmachen, aber nachdem Stefan um 50€ mit mir wetten wollte habe ich dann doch den Sprung gewagt. Jedenfalls ist es nicht einfach mit ca. 3-4 Bechern Sangria im Kopf während dem Schwimmen im Meer genug Luft in für den Tauchgang in die Lungen zu bekommen. Schliesslich erspähte ich noch eine einsame Sektflasche, zog die Schwimmbrille über die Augen und tauchte nach Ihr. Mann, war das tief. Was habe ich mir nur eingebrockt, dachte ich mir während ich dem Meeresgrund entgegenruderte. Der Wasserdruck machte sich auch ganz gut bemerkbar, war aber noch zu aushalten. Nach einer kurzen Ewigkeit erwischte ich die Flasche im Meersand und tauchte nach oben. Gerade noch rechtzeitig, denn ich musste dringen Luft holen. Oben war ich total am Ende und schwamm auf dem Rücken einhändig zum Boot, in der anderen Hand die Sektflasche. Triumph! Ich hatte es geschafft. Auf dem Boot trocknete ich mich ab, zog mich auf der Toilette um und dann startete auf der Rückfahrt schon die Party auf dem Boot. Alle tanzten, waren gut drauf und soffen Sangria. Unserer Riesenstimmung verliehen wir durch ekstatisches Geschrei zu geilen Houserhythmen zusätzliche Wirkung, als wir direkt am weltbekannten Cafe del Mar vorbeifuhren. Nach der Bootsparty gingen wir alle zur Pussycat Bar, um in lockerer Runde noch Cocktails zu trinken. Dabei lernten Stefan und ich noch Nicole aus Trier kennen, die auch gerade in der Bar war und mit der wir ein paar Bilder schossen. Dann haben wir uns auf dem Rückweg noch mit Iris und Angie unterhalten, zwei blutjunge Mädels, anscheinend das erste mal alleine im Urlaub und Stefan hat die ganze Zeit mit denen rumgeschäkert. Jedenfalls wollte Stefan oder die Mädels, dass wir unbedingt alle nochmal in den Pool gehen. Ich hab Stefan vorgehen lassen und mich erstmal noch auf dem Hotelzimmer rumgedrückt, denn mittlerweile war mein Geburtstag und ich brauchte ein paar Minuten für meine eigenen Gedanken. So gegen halb zwei nachts bin ich dann an den Pool, wo Stefan mit den Mädels plauderte. Im Pool schwimmen war um die Zeit verboten, deswegen gingen wir zum Strand, wo das Wasser um die Uhrzeit jedoch ungewöhnlich kalt war und so gabs ein bisschen Small Talk mit den Mädels. Stefan und ich haben uns dann brav verabschiedet und haben uns auf dem Hotelzimmer frisch gemacht, um eine kleine Tour zu starten. Also mal wieder in die Tantra-Bar und dort für die von uns als heilig gepriesene "Hed Kandi" Party im El Divino am nächsten Tag eine Anzahlung zu leisten. Gleichzeitig erwarben wir nach eins, zwei Bier noch eine Karte für jeweils 18€ für das Space, das direkt gegenüber von unserem Hotel war. Die Veranstaltung nannte sich "La Comunidad" und schien von vielen Spaniern besucht zu sein. Jedenfalls vermutete ich das als wir an der Schlange anstanden um rein zu kommen. Mittlerweile war es fast 4 Uhr morgens und ein paar Mädels vor uns und begrüssten uns mit "...ahhh....los vecinos..." (die Nachbarn). Es waren unsere frisch eingezogenen Nachbarinnen mit Ihren Begleitern. Mit einem Kurzen "Hola" wurde zurückgegrüsst und bald waren wir drin. Im Space war die Hölle auf Erden. So kam es uns vor. Im grossen Saal im Erdgeschoss war der härteste Sound, den wir seit langem gehört hatten. So etwas krasses haben wir selten gehört und gesehen. Wir waren uns schnell darüber einig, dass man sowas nur mit diversen Hilfsmitteln aushalten kann und sind auf die berühmte Terrasse des Space geflüchtet und in einen kleineren Houseraum. Nach halb sechs sind wir nach etwas mehr wie anderthalb Stunden raus aus dem Space.Im Ticket war sogar ein Getränkegutschein, den wir eingelöst haben. Immerhin waren wir drin und können sagen wir habens mal gesehen. Wahrscheinlich haben wir nur den falschen Tag erwischt. ;-)

Sonntag, September 18, 2005

Ibiza Tag 3 - Nachtprogramm: Tour durch Playa den Bossa


Nach wenigen Stunden Schlaf haben wir uns Donnerstags um die Mittagszeit dann mal wieder im Sparmarkt an der Hauptstrasse mit eiskaltem San Miguel als Strandverpflegung und einer ordentlichen Ladung Bullingers (Red Bull) eingedeckt. Das müssten so ungefähr 10 Dosen gewesen sein. Nachdem wir noch für jeweils 5€ eine Ibiza-Luftmatratze erstanden, waren wir für den Strandbesuch wieder bestens gerüstet. Mit dem Ghettoblaster, aus dem sanfte Cafe-del-Mar-Töne klangen, einigen eiskalten San Miguel, guter Urlaubsliteratur und zwischendurch mal ein Nickerchen in der Sonne oder etwas Abkühlung im Meer kamen die Lebensgeister langsam wieder zu uns zurück. Am späten Nachmittag ergatterten wir ein Plätzchen am Pool der dem Hotel angeschlossenen Clubanlage. Schnell noch zwei grosse frischgezapfte Biers auf spanisch geordert und ab auf die Sonnenliege. Beim Bestellen meinte ein Kellner irgendwas auf Spanisch nach dem Motto ich hätte ja null Haare auf der Brust und zeigte stolz auf seine bepelzte Brust und grinste. Ich gab ihm nur zu verstehen, das mir das nix ausmachte und dafür wenigstens keinen Frisör brauche, was dem Mädel an der Zapfanlage zu gefallen schien, denn sie musste herzlich drüber lachen. Also locker drauf waren sie ja, die Spanier. Nach dem Abendessen haben wir uns erst mal lang gemacht und dann wieder mit dem üblichen Warmup begonnen. Dieses wurde aber gegen 24h oder später (???) durch lautes Geklopfe an der Zimmertür ruckartig unterbrochen. Auf einmal sprang Abu (so nannten wir Ihn danach einfach) in unser Zimmer und schimpfte auf spanisch, dass wir voll den Krach machten, sich jemand beschwert hätte und so weiter. Wir drehten dann brav die Musik leise und versprachen, dass wir niemanden belästigen würden. Als er unser angeheitertes Grinsen und die Bullingerdosen und die Wodkaflasche sah, flammte in seinen Augen so etwas wie Verständnis auf und er zog von dannen. Die Folge war klar: Die Party musste weitergehen. Aber nicht unserem Zimmer. Also zogen wir los. Die genauen Einzelheiten der kommenden Ereignisse bzw. deren chronologische Abfolge waren nicht leicht zu rekonstruiren am nächsten Tag. Aber Stefans Handykamera sei Dank löste sich dieses Problem auch bald in Luft auf. Zunächst verschlug es uns mal wieder in die Tantra-Bar und nach einigen Drinks zogen wir dann weiter ins "Garbi", einer örtlichen Disko, die unter dem gleichnamigen Hotel liegt. Wir also rein, der Eintritt war frei. Der Laden war mässig gefüllt. Ich bin dann der Sicherheit wegen irgendwann auf Wasser umgestiegen. Stefan blieb standhaft bei seinen Wodka Lemon. Nach etwas Tanzen auf der Tanzfläche gingen wir an die andere Bar. Dort schauten sich die ganze Zeit schon zwei Mädels nach uns um und ich ahnte was bald kommen würde. Also verzog ich mich kurz aufs Klo und als ob ichs geahnt hätte: Als ich rauskam sah ich Stefan mit den beiden quatschen. Keine Ahnung wer da jetzt wen angequatscht hatte, jedenfalls war ich dann der vierte im Bunde. Die Mädels waren sichtlich amüsiert durch die Sprachbarriere, denn wie sich herausstellte waren Sonia und Elena Italienerinnen und konnten nur ein bisschen Englisch. Also habe ich die einfach mit Spanisch zugetextet und der Rest in Englisch. Jedenfalls hatten wir den Eindruck, dass sie uns verstanden, da sie eine Einladung auf einen Drink energisch ablehnten. Nach einigen Tagen wussten wir auch warum. Wahrscheinlich hatten die Mädels Angst, dass wir Ihnen etwas reintun, denn das scheint leider auf Ibiza in diesem Sommer gross in Mode zu sein, um Frauen gefügig zu machen. Naja, hin und her, irgendwann sind Stefan und ich dann weg und haben unsere Tour weiter durchgezogen. Also raus auf die Strasse und Arm nach oben gerissen um ein Taxi anzuhalten. Wir wollten wieder in die geliebte Tantra-Bar. Da waren wir auch sofort. Nach 5€ und einer Minute Fahrt. War quasi um die Ecke. Aber bitte niemand weiter erzählen. Dort noch gemütlich ein Bierchen und dann wieder in die andere Richtung in das Bistro bei den Jet-Apartments. Dort schafften wir (ich) es noch einen richtig korrrekten Burger mit Pommes und Bier zu bestellen. Ziemlich angeschlagen traten wir den Heimweg an der Wasserlinie an. Das heisst, wir sind direkt am Meer zum Hotel gelaufen. Barfuss und mit hochgekrempelten Jeans suchte ich den Weg ins Wasser und meinte zu Stefan irgendwas mit "aufs Meer schauen und dabei über das Laben nachdenken". Da er suizidale Absichten meinerseits zu vermuten schien, zerrte er mich immer wieder zurück, bis ich ihm klarmachte, dass ich nicht baden gehen wollte, sondern nur ein bisschen Nasse Füsse haben wollte. Jedenfalls sind wir unbeschadet ins Hotel zurückgekommen.

Donnerstag, September 15, 2005

Ibiza Tag 2 - Nachtprogramm: "La Troya" im Amnesia


Nachdem wir unsere Energiereserven nachmittags am Strand vor unserem Hotel mit viel Sonnenbaden, Schlafen und Lesen wieder aufgetankt hatten, folgte nach dem Abendessen das obligatorische Warmup. Mit dabei war diesmal Miguel, den wir im Kühlregal des hiesigen Sparmarktes entdeckten. Miguel war auch für die nächsten Tage unser treuer Begleiter, doch leider schaffte er es selten über unser Warmup hinaus, so dass Stefan und ich zu vorgerückter Stunde den Weg in die Tantra-Bar schafften. Ein Mädel, das uns am Strand angequatscht hatte und Flyer verteilte, meinte, dass wir bei Ihnen günstig an Karten für das Amnesia kommen. Auf mich machte das Mädel zwar den Eindruck einer ausgeflippten magersüchtigen Blondine, die schon in unzähligen Pornos mitgespielt hat und ziemlich auf Koks ist, aber was solls, ansonsten war sie ja ganz nett. Also haben wir in der Tantra-Bar für jeweils 35€ Tickets für die Veranstaltung "La Troya" im Amnesia erworben. In der Bar hat dann jeder von uns noch zwei Budweiser zu sich genommen und dann sind wir mit einem Taxi ins Amnesia, da der Laden an der Verbindungsstrasse zwischen Ibiza-Stadt und San Antonio liegt. Reinkommen war dann auch kein Problem. In der etwas kleineren Halle, die für unseren Begriff immerhin noch stattliche Dimensionen hatte konnte man sofort erkennen, was mit "La Troya" gemeint war. Jeweils am Ende der rechteckigen Tanzfläche waren Bühnen aufgebaut, auf denen Tänzer in antiken Kostümen dem Publikum einheizten. Die Tänzerinnen trugen meist eine Tunika oder andere antike Trachten, die Herren einen Turban und goldenes Glitzerspray am Körper. Auf den Bühnen selbst war so etwas wie eine Kulisse angebracht und ich glaubte im Blitzlichtgewitter eine überdimensionale Buddha-Statue auszumachen. Die Dekoration an der Decke war schön mit Tüchern abgehangen, die im UV-Licht schön im Dunkeln strahlten. Der Sound war weniger funky-happy, sondern eher etwas härter treibend. Im grossen Saal konnte man beim Eintreten nur Menschenmassen sehen. Der Laden war gut gefüllt. Trotzdem war es kein Problem auf der Tanzfläche einen Platz zu bekommen und ohne anzuecken zu tanzen. Auch hier war der Sound etwas härter, allerdings war die Stimmung riesig. Von einer Empore aus heizten Gogotänzerinnen in weiss gekleidet dem Publikum gandenlos ein. Stefan und ich fanden allerdings, dass die für den Eintrittspreis allerdings noch zu viel an hatten. Ab und an wurde das Publikum abgekühlt durch eine Nebelkanone, die dem Namen alle Ehre machte. Der Nebel kam in einem gewaltigen, eiskalten Strahl in die Menge geschossen und erinnerte an die Gewalt eines Wasserwerfers bei den Chaostagen. Ab und zu wurde ein uns bekannter Track aus der Space 2005 CD gespielt, den wir und alle anderen Tanzenden mit lauten Jubelrufen begrüssten. Irgendwann entschloss sich Stefan dann noch zwei Wodka-Lemon für jeweils unglaublich günstige 13€ zu holen. Also um sich die Kanne zu geben war der Laden nix, da wären wir arm geworden. Allerdings war die Mischung sehr, sehr ordentlich. Gegen morgens 6 Uhr wurde dann das DJ-Pult mit Plastikplanen abgedeckt und wir konnten ahnen was jetzt kommen sollte. Schaumparty! Wir verzogen uns auf eine Empore, wo wir beim Tanzen ab und an von heissen blicken spanischer Mädels bedacht wurden. Aufgefressen haben die uns nicht, dafür sorgten dann wohl deren eifersüchtige Begleiter, so dass wir in Ruhe weitertanzen konnten. Irgendwann stand dann um 6 Uhr ein LatinLover oben auf der Empore zwischen all seinen Gogogirls und schrie das Publikum an "Quereis Espuma?", also: "Wollt Ihr Schaum?". Nach dem Herunterzählen kam das unvermeidliche. Die Schaumkanonen verrichteten Ihren Dienst und die ganze Tanzfläche wurde geflutet. Irgendwann erreichte uns oben dann auch der Schaum, so dass wir gut durchnässt wurden. Nach einer Dreiviertel Stunde sind wir in die kleinere Halle zum Trockentanzen gegangen und gegen Acht Uhr haben wir dann den Discobus nach Hause genommen. Allerdings haben wir uns nach hinten gestellt, wo noch Platz war und dann wusste ich warum nur hinten im Bus noch Platz war. Da sassen nur Schwule. Alle glückselig lächelnd mit Ihren Fächern und ich weiss nur dass ich ein ganz komisches Gefühl hatte und froh war in der Nähe des Hotels unbeschadet auszusteigen. Die ganz harten im Bus sind dann direkt ins Space gegangen, das 50m von unserem Hotel entfernt lag.
Wir sind dann direkt zum Frühstück und erstmal pennen. Alllerdings wurden wir nach 2 Stunden Schlaf immer aufgeweckt weil der Zimmerservice so einen Radau machte und diverse Mitbewohner auch. Da habe ich mir nichts sehnlicher als ein spanisches Schimpfwörterbuch gewünscht.

Mittwoch, September 14, 2005

Ibiza Tag 1 - Nachtprogramm: Club Penelope


Der erste Schock unseres Ibiza-Trips kam fÙr mich schon beim Sicherheitscheck am Frankfurter Flughafen. Dort wurde mir mein geliebtes Schweizer Taschenmesser abgenommen, das ich im Kulturbeutel hatte. Normalerweise kein Problem, wenn ich nicht auf die Idee gekommen wäre aus Platzmangel eben diesen in letzter Minute in meinem Handgepäck zu verstauen. Wie sollten wir jetzt unsere 4 Dosen Hausmacher Wurst aufbekommen, wenn uns zur Unzeit ein Hungergefühl quälen würde? Damit nicht genug: Als weitere Prüfung hatte ich meinem Sitzplatz neben einem mittlerweile feucht-fröhlichen, aber durchaus netten Brillenträger gefunden, der mir ebenso nett aber trotzdem penetrant einen Text drückte. OK, wir hatten vor dem Flug auch schon ein paar Biere intus, waren aber mittlerweile in einer flugtauglichen Entspannungshaltung. Nachdem wir im Hotel ankamen, pries ich Die Lehrerinnen meiner Spanischkurse heilig, denn mein gebrochenes Spanisch wurde dort mit einem zuckersüssen Lächeln der Rezeptionistin bedacht. Zur mittlerweile vorgerückten Stunde, einigen Wodka-Bullingers intus und in Tarnhosen zum Kamf bereit beschlossen wir einfach mal drauflos zu Ziehen. Also ab in die Bars in Playa den Bossa. Genauer gesagt in die Zanzibar, die lag nämlich direkt ums Eck, wo ich meine Spanischkenntnisse erneut für den Bestell- und Bezahlvorgang verwenden konnte. Stefan hatte mittlerweile fest den Partyplan im Auge und so erwarben wir bei den Jungs in der Bar für unglaublich günstige 30euro zwei Tickets für das "Penelope" in Ibiza-Stadt. Dort lud House-Urgestein George Morel zu einem 6Hour-Set. Da ich mich erinnerte von dem noch eine Houseplatte zu haben, vor 10 Jahren auf Strictly Rhythm rausgekommen (Officer where's ya Brother?), schien das ganze ein guter Start zu sein. Nebenbei bemerkt konnte man bei den Einpeitschern in der Bar sich auch mit Nasenpuder, Puffbesuchen und anderem eindecken, was wir aber brav bleiben liessen. Auf ein Angebot sind Stefan und ich dann eingegangen. Wir haben uns für 15eur von einem Russen in einem inoffiziellen Taxi direkt zu dem Laden fahren lassen. Dort angekommen war es mittlerweile nach 2 Uhr nachts, aber da drin war tote Hose. Anfangs waren wir enttäuscht, aber der Laden füllte sich dann gegen drei, halb vier und die Stimmung auf der Tanzfläche war dann ziemlich gut. Bald bestiegen knapp bekleidete osteuropäische Gogogirls die Emporen und heizten dem Publikum ein. In der Menge auf einer Empore glaubte ich die nette Rezeptionistin von unserem Hotel zu sehen, die mich anlächelte, also lächelte ich brav zurück. Ihre Begleiterin lächelte mich auch an und kam flugs zu mir rüber und bedachte mich mit einem Wortschwall auf Spanisch, dem ich mich kaum erwehren konnte. Nach einem kurzem Small Talk über Name, wo wir herkommen und wo es ganz nett ist und so weiter habe ich dann die Flucht auf die Tanzfläche ergriffen. Dort hat eine Fotografin uns für ibiza.tillate.com abglichtetet und am Ende unseres Urlaubes konnten wir uns hochofffiziell im Kreise der Partyminister bestaunen. Nach schönem Abtanzen, viel Schwitzen und einem Bier für 8eur sind wir dann raus aus dem Laden. Neben hielt ein Cabrio mit Kölner Kennzeichen. Nachdem wir bei der Fahrerin abgeblitzt sind, dass sie Ihre Landsleute für einen Zehner ins Hotel chauffiert, haben wir noch ein Taxi für einen unwesentlich höheren Preis ergattert. Im Hotel hätte ich alles für eine Videokamera gegeben. Unseres Dosenöffners beraubt wollte Stefan unbedingt die Dose Hausmacher Bratwurst öffnen. Unter Hilfenahme des Hotelschlüssels und zwei Monozellen aus dem Ghettoblaster gelang es unter einem Riesenkrach mal gerade zwei Löcher in das Ding zu kloppen. Da man aber unzählige Löcher mehr braucht und dabei viel mehr Krach macht, beschlossen wir das ganze sein zu lassen, da wir keinen Rausschmiss wegen Ruhestörung schon in der ersten Nacht riskieren wollten.

Mittwoch, September 07, 2005

Lebenszeichen

So, nach über einer Woche Funkstille soll es hier an dieser Stelle mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Der Ibiza-Urlaub ist vollbracht. Der Tag-Nacht-Rhytmus ist nach einer Woche komplett auf den Kopf gestellt und die Klimanlage hat noch einen Draufgesetzt und mir eine Erkältung beschert. Nachdem ich eben aus dem Bett gefallen bin (Heute morgen um 6 war ich zu Hause), muss ich noch meine Wäsche in Ordnung bringen und meine Gedanken sortieren. Meinen Begleiter und mich plagten schon gegen Ende unseres Urlaubs auf der Insel schreckliche Visionen von überlebensgrossen, grinsenden Nacktschnecken mit Sonnenbrille und Hawaiihemd, die uns zum Partymachen zwingen wollen. (Futurama-Fans werden wissen, wovon ich rede) . Jedenfalls habe ich beschlossen, hier auf dem Blog mal eine Art Urlaubsbericht oder Lebensbeichte abzugeben. In den nächsten Tagen wird ein detaillierter Bericht folgen. Die Skandalfotos, mit Digicam und Handykamera verewigt müssen noch gesichtet und zensiert werden, bevor sie der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.